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Antwort zu folgender Beschwerde

Liebe Leser,

im April den Jahres, konkret am 16.04.2015, musste ich notfallmäßig wegen eines Nierensteins im Bundeswehrzentralkrankenhaus in Koblenz behandelt werden. Der Nierenstein hat unerträgliche Schmerzen verursacht, was auch hinreichend medizinisch bekannt ist. Diesbezüglich habe ich im Bundeswehrzentralkrankenhaus u. a. zwei Schmerzmittel (Novamin-Tropfen und Paracetamol) zur gleichzeitigen Einnahme ärztlich verordnet erhalten. Die v. g. Schmerzmittel zeigten jedoch keinerlei Wirkung, weshalb mir wegen der unerträglichen Schmerzen am 17.04.2015 Tilidin-Tropfen (diese fallen unter das Betäubungsmittelgesetz) der Firma Stada Arzneimittel AG ärztlich verordnet wurden. Diese v. g. Tilidin-Tropfen habe ich am 17.04.2015 in der Apotheke am Park in 56203 Höhr-Grenzhausen erworben. Dieses v. g. extrem starke Schmerzmittel ist flüssig und befindet sich in einer Glasflasche mit Tropfeneinsatz zur Dosierung. Schon von Anfang an war es nahezu unmöglich das Schmerzmittel zu dosieren. Tropfen kamen kaum aus der Flasche heraus. Letztlich war es nicht mehr möglich auch nur noch einen Tropfen der Flasche zu entnehmen. Da ich wegen der unerträglichen Schmerzen auf das Medikament angewiesen war, habe ich mir dieses nochmals ärztlich verordnen lassen. Mit diesem Mittel gab es sodann keine Probleme.
Am 27.04.2015 habe ich unter Schilderung des Sachverhaltes das Medikament in der Apotheke am Park, dort bei der Apothekerin Frau Zeiler reklamiert. Auch ihr war es nicht möglich auch nur einen Tropfen aus der Flasche zu entnehmen. Frau Zeiler machte daraufhin den Vorschlag, den Tropfeneinsatz zu entfernen und das Schmerzmittel mit einer Pipette zu entnehmen. Hierbei ergab sich aber dann das Problem, dass mit der Pipette keine Tropfendosierung in der richtigen Menge möglich ist, weshalb ich Frau Zeiler gebeten habe, den Vorgang der Firma Stada als Hersteller zu melden. Frau Zeiler hat insoweit eine entsprechende Dokumentation des Sachverhaltes – auch mit Bildern – erstellt und dies der Firma Stada Arzneimittel AG gemeldet. Die Apothekerin Frau Zeiler steht auch gerne für Rückfragen zur Verfügung:

Apotheke am Park
Apothekerin Frau Zeiler
Rathaussstraße 60a
D-56203 Höhr-Grenzhausen
Tel. 02624-7002

Die Firma Stada Arzneimittel AG hat sodann mit Schreiben vom 05.06.2015 in lächerlicher Art und Weise der Frau Zeiler mitgeteilt, dass angeblich keine Unregelmäßigkeiten bestehen. Alles sei in Ordnung.

Unter dem 09.07.2015 habe ich die Firma Stada Arzneimittel AG unter Schilderung des Sachverhaltes angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. Natürlich passierte NICHTS. Der Firma Stada Arzneimittel AG sind Anliegen von Patienten offenkundig völlig gleichgültig. Eine Reaktion seitens der Firma Stada Arzneimittel AG erfolgte nicht, womit hier offenkundig ist, dass sich die Firma Stada noch nicht im Ansatz im Anliegen von Patienten kümmert und Kundenorientierung für dieses Unternehmen ein Fremdwort ist.
Es kann nicht sein, dass dieser bekannte Arzneimittelhersteller – um es in aller Deutlichkeit zu sagen – sich einen Dreck darum kümmert, welche Probleme mit deren Produkten im Feld passieren. Es handelt sich vorliegend nicht um irgend ein Arzneimittel, sondern um das Präparat Tilidin, welches unter das Betäubungsmittelgesetz fällt und nur auf ganz spezielle ärztliche Verordnungen erhältlich ist, weil dieses Mittel bekannterweise von Heroinabhängigen als Ersatzdroge genutzt wird. Darauf weist sogar die Firma Stada im Beipackzettel hin. Insoweit kann es nicht sein, dass Probleme mit diesem Mittel durch die Firma Stada Arzneimittel AG ignoriert werden.

Hier kann insgesamt nur festgehalten werden:

FINGER WEG VON PRODUKTEN DER FIRMA STADA!

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