Nachdem ich Ende Februar ein Motherboard inkl. kostenlosem Einbau für EUR 129,00 zzgl. EUR 15,00 Versand geordert hatte, wurde die Abholung meines Notebooks wie im Internetauftritt von "Der PC Spezialist für Regensburg" beschrieben organisiert und durchgeführt. Wenige Tage später erhielt ich per E-Mail eine Eingangsbestätigung, und wieder einige Tage später einen freundlichen und höflichen Anruf eines Technikers, dass neben dem Motherboard auch die Displayansteuerung defekt sei und getauscht werden müsse, was ich für durchaus plausibel hielt (und nach wie vor halte).
Nachdem ich telefonisch den Austausch auch der Displayansteuerung für zusätzlich EUR 79,00 geordert hatte, kam postwendend der Kostenvoranschlag über die Gesamtsumme von 238,01 (dass es sich bei den zusätzlichen 79,00 Euro um einen Nettobetrag handelte, war vorher nicht zur Sprache gekommen, aber sei's drum).
Nachdem ich den Kostenvoranschlag nochmals schriftlich bestätigt und den angeforderten Betrag überwiesen hatte, kam noch eine kurze Dankes-Mail - und damit endeten dann auch schon die positiven Erfahrungen.
Eine erste Nachfrage bzgl. des Geldeingangs und dem Stand der Reparatur nach zwei Wochen blieb unbeantwortet, ebenso eine weitere Nachfrage zwei Tage später. Auf eine telefonische Nachfrage versprach man mir eine Rückmeldung, nachdem man mir am Telefon nicht sofort Auskunft geben konnte. Die zugesagte Rückmeldung blieb (inzwischen fast schon erwartungsgemäß) aus. Erneute Versuche, telefonisch Kontakt aufzunehmen, blieben erfolglos.
Auf eine per E-Mail gesetzte Frist zur Rücksendung bis 25. März bekam ich ebenfalls per E-Mail die Zusage, das Notebook würde am 22. März an mich versendet.
Am 24. März bat ich per E-Mail um Mitteilung, ob das Notebook versandt worden sei, und um Bekanntgabe der voraussichtlichen Zustelltermins sowie der Sendungsnummer, woraufhin ich 5 Tage später, am 29. März die Nachricht bekam, der Testlauf sei nicht zu 100 % in Ordnung gewesen, weshalb das Gerät nicht versendet worden sei. Ich wurde um ein paar Tage Geduld gebeten.
Noch am gleichen Tag setzte ich daraufhin eine Nachfrist bis zum 5. April, die ohne weitere Reaktion seitens Service Center Süd verstrich.
Am 5. Mai erlaubte ich mir - nachdem die angekündigten paar Tage nun eindeutig ins Land gegangen waren - erneut nach dem Stand der Dinge nachzufragen. Da wiederum keine Reaktion erfolgte, versuchte ich am 11. Mai mein Glück erneut telefonisch und hatte ein längeres, unerfreuliches Gespräch mit einem alles andere als höflichen Techniker, der mir im Endeffekt allerdings versicherte, dass nunmehr alle Ersatzteile eingetroffen und eingebaut seien und ein 24-stündiger Testlauf erfolgreich durchlaufen wurde. Auf meine Bitte wurde mir per E-Mail bestätigt, dass der Versand am 13. Mai erfolge.
Erwartungsgemäß erfolgte am 13. Mai weder ein Versand noch eine anderslautende Benachrichtigung. Aufgrund telefonischer Rückfrage erhielt ich am 2. Juni die – angesichts des obigen 24-stündigen erfolgreichen Testlaufs kreative – Mitteilung, beim Testlauf sei noch ein kleiner Fehler festgestellt und ein weiteres Ersatzteil bestellt worden, das in den nächsten Tagen geliefert würde.
E-Mails vom 28. Juli und vom 9. August, in denen ich mich erneut nach dem Stand der Dinge erkundigte und zur Rücksendung des Notebooks entweder in repariertem Zustand oder aber unrepariert und Erstattung des bereits bezahlten Betrags (nach Abzug der Versandkostenpauschale) aufforderte, blieben wieder einmal unbeantwortet.
Anscheinend spekuliert man beim Service Center Süd darauf, dass man die Sache angesichts der doch relativ geringen Einzelbeträge im Sande verlaufen und nicht anwaltlich oder gerichtlich verfolgen lässt.
Nach dieser Schilderung – einige Telefonate nicht näher erwähnt, in denen u. a. auch die bereits von anderen Betroffenen beschriebene Ausflucht mit dem Computervirus auftauchte – möge sich jeder selbst ein Bild machen, ob er wirklich ein Gerät an diesen „Service“ schicken möchte. Verschrotten ist sicherlich nervenschonender und deutlich billiger.