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Antwort zu folgender Beschwerde

Erst einmal möchte ich für alle Leser eine kurze Zusammenfassung meines Anliegens geben, damit sich jede (r) einen ordentlichen Überblick verschaffen kann:

  • Erwerb des Gerätes am 25.12.2012
  • Lieferung des Gerätes am 04.01.2013
  • Lagerschaden des Gerätes am 15.06.2016
  • Erstkontakt zum Kundendienst am 15.06.2016, gemäß Kundendienstmitarbeiter Vormerkung einer Kulanzlösung
  • Urlaubsbedingter Vororttermin am 01.08.2016, Bestätigung des Lagerschadens mit Angebot der Repearatur (Kulanzlösung war nicht! vorgemerkt), nach Rücksprache Angebot einer Kulanzreparatur i. H.v. 199€, nach Beschwerde beim Vorgesetzten Angebot Kulanzreparatur 150€, anschließend Beschwerde via E-Mail nochmals direkt bei BSH mit Darlegung des kompletten Sachverhalts und Verweis auf Massenfehler
  • Rückantwort BSH am 03.08.2016 mit o. g. Lösungsvorschlag der Kulanzreparatur i. H.v. 150€
  • Nochmalige Beschwerde am 03.08.2016 mit der Bitte um ein adäquates Lösungsangebot
  • Rückantwort BSH am 04.08.2016 mit Verweis auf Übermittlung meines Anliegens an Schiedsstelle und Nennung einer Stellungnahme in 1-2 Wochen
  • Schreiben an Schiedsstelle am 24.08.2016 mit Fristsetzung für die noch ausstehende Stellungnahme bis 26.08.2016 und Ankündigung der Einschaltung der Öffentlichkeit
  • Keine weitere Reaktion, weder von BSH noch von Schiedsstelle

Warum bin ich so verärgert?

Ich fühle mich als Kunde bei BSH nicht mehr ernst genommen und bin absolut Enttäuscht!

Es fängt damit an, dass das o. g. Gerät nach 3,5 Jahren normaler Nutzung einen Lagerschaden hat (das vorausgegangene No-Name-Gerät hat anstandslos 10 Jahre gehalten und wurde durch o. g. Gerät ausschließlich zu Zwecken des energieeffizienten Betriebs ausgetauscht). Da frage ich mich natürlich erst einmal, ob ich ein "Montagsgerät" erwischt habe, stelle jedoch nach kurzer Recherche im Internet fest, dass es sich um ein "Massenphänomen" handelt.

Wenn es ein Massenphänomen ist, frage ich mich, warum nicht Hersteller-seitig entsprechend mit einer Aktion reagiert wird, wie es üblicherweise der Fall ist? Also muss ich persönlich erst einmal die Annahme treffen, dass BSH abwartet und das Problem versucht auf Kosten der Kunden zu lösen, indem eine (nach Kulanz!) gefühlt zu teure Reparatur angeboten wird.

Zusätzlich stellt sich mir die Frage, wie es sein kann, dass die "normalen" Reparaturkosten höher liegen sollen, als der Anschaffungspreis des o. g. Gerätes? Wie ich inzwischen weiß, liegt es wohl daran, dass das Lager so im Laugenbehälter integriert ist, dass es nicht separat ersetzbar ist. Warum macht ein Markenhersteller so etwas? Ist es die Absicht, dass die Kunden neue Geräte einer Reparatur vorzuziehen sollen? Aus BWL-Sicht ist das geplante Absatzförderung. Ein normaler Lagertausch würde bei ~50€ liegen!

Wenn derart viele Geräte innerhalb eines ähnlichen Zeitraums (kurz nach Ablauf der Garantie!) den selben Defekt aufweise, stellt sich mir persönlich die Frage, ob wir es hier mit eimmer geplanten Obsoleszenz zu tun haben.

Es ist mir vollkommen schleierhaft, warum BSH das Problem (gefühlt) aussitzen will und nicht mehr reagiert, gerade nachdem auch die Einbeziehung der Öffentlichkeit angekündigt wurde! Die gemeinsame Findung einer adäquaten Lösung ist i. d.R. immer günstiger, als ein entstandener Imageschaden. Eigentlich wollte ich diesen Schritt nicht gehen, aber sehe (momentan) leider keine andere Lösung mehr!

Nach all den Vorkomnissen bin ich mir inzwischen nicht mehr sicher, ob mir eine Reparatur deutlich unter 100€ genügt. Mindestens jedoch erwarte ich eine ernstzunehmende Entschuldigung zusätzlich.

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