Wollen Sie auf Diese Beschwerde antworten?
Antwort zu folgender Beschwerde

Wie die meisten privaten und öffentlichen Radios bietet auch die Lokalzeitung HNA (Hessisch-Niedersächsische Allgemeine) auf ihrem Internetauftritt Blitzerwarnungen und bietet für dieses Forum der Regelverachter sogar eine kostenfreie Möglichkeit, Polizeistandorte einzutragen.

Sie lädt zur Regelübertretung ein, in dem sie auch sprachlich banalisiert ("Blitzer" statt Verkehrskontrolle) und riskiert, dass Uneinsichtige mit Punktekonto an anderer Stelle weiter so fahren, wie gewohnt. Immerhin stellen sie so eine weitere Gefahr für Verkehrsteilnehmer dar.

Sie trägt zur Laissez-Faire-Mentalität im Verkehr, zur Regelmißachtung, zur augenzwinkernden Solidarisierung, zur Strafvereitelung bei. Sie konterkariert die Arbeit der Polizei und verhindert, dass die Richtigen aus dem Verkehr gezogen werden.

Sie sieht dies alles als Beitrag zur Verkehrssicherheit und mindert sie doch, wie man an den nach wie vor hohen Unfallzahlen und Bußgeldverfahren ablesen kann. Scheinheilig wird von den am meisten beteiligten Radiostationen in diesem Zusammenhang dann oft vom Appell an das Verantwortungsgefühl der Verkehrsteilnehmer gesprochen, so als ob man durch Informationen über Drogenrazzien an das Verantwortungsgefühl von Konsumenten appellieren könnte, es doch lieber sein zu lassen, da die Drogen ja verboten sind.

Nicht zuletzt ist die unangepaßte, also zu hohe, Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer 1.

Zuletzt können uns auch die Polizisten leid tun, die ihr Gerät justieren um dann zu erleben, wie informierte Fahrer an der Meßstelle vorbeischleichen, um dann andernorts Gummi zu geben. Dies ist dann reine Verschwendung von Arbeitszeit und Verpulvern von Steuergeld. Wo doch durch Bußverfahren die Richtigen aus dem Verkehr gezogen werden könnten und dabei auch noch anständig Geld hereingeholt werden könnte.

Nutzungsbedingungen gelesen und akzeptiert.
Zurück