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Antwort zu folgender Beschwerde

wie bereits in Teil 1 beschrieben wurde meine Mutter von der Ärztin wegen der angeblichen Unverschämtheit, auf Grund der starken Schmerzen am operierten Fuß einen Krankenwagen zu rufen, stark eingeschüchtert.

Das Verhalten hat seine Wirkung offensichtlich nicht verfehlt. Am Samstag vor Ostern erhielt ich einen Anruf, weil die Schmerzen mittlerweile so stark waren, daß Sie mehrere Stunden am Stück geweint hat. Am Telefon war mein völlig verzweifelter Vater. Ich setzte mich also ins Auto und fuhr ca. 1 Stunde bis zu meinen Eltern.

Weil es nicht möglich war, einen Rollstuhl aufzutreiben (das Krankenhaus hatte sich auf telefonische Anfrage geweigert, einen zur Verfügung zu stellen), trugen wir die alte Dame gemeinsam mit meinem Vater aus dem 11. Stock ins Auto. Während der gesamten Zeit wimmerte Sie nur noch vor Schmerzen. Wie gesagt, einen Krankenwagen zu rufen hat sich niemand getraut.

Schnell fuhren wir in Richtung Krankenhaus, wo wir dann ca. 3 Stunden warten mußten. Das Personal war zwar sehr freundlich und hat sogar (oh Wunder!!) einen Rollstuhl zur Verfügung gestellt, damit ich meine Mutter ca. 20 Meter vom Auto bis zur Notaufnahme fahren konnte, aber wirklich eilig hatte es niemand. Die dünne Personaldecke auf Grund des anstehenden Feiertages tat vermutlich das Übrige.

Um ca. 23:30 kamen wir dann endlich an die Reihe. Der Arzt entfernte den Verband, der bereits völlig mit einer Mischung aus Blut und Infektionsflüssigkeiten getränkt war. Alles stank fürchterlich und der Arzt sagte als Erstes: die operierte Stelle ist sehr stark entzündet, Sie bleiben direkt im Krankenhaus und müssen spätestens morgen noch einmal operiert werden! Ein Bluttest ergab, daß Ihr sofort Antibiotika verabreicht werden mußten, da die Infektion sich auch über die Blutbahn verbreitete.

Der Arzt sagte noch: wenn wir das nicht schnell behandeln, dann müssen wir Ihnen im Extremfall den Fuß abnehmen (richtig gelesen: er meinte damit amputieren!). Am nächsten Tag ging es dann auch direkt in die OP. Wie es aussieht, werden noch mehrere OPs folgen. Man vergleiche Diagnose der Ärztin aus Teil 1 und nun das hier!

Das schlimme an dieser Sache ist, daß die sehr gute Leistung und das Engagement der Mehrheit des Pesonals durch einige wenige schwarze Schafe komplett in den Hintergrund tritt. Ein Unternehmen, das sich positiv entwickeln will, sollte sich von schlechten Mitarbeitern möglichst schnell trennen.

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