Habe im Frühjahr 2009 über einen Vertragsvermittler (Fa. Conexus) einen Internetvertrag mittels USB-Stick für E-Plus abgeschlossen.
Mein Wohnort liegt im grenznahen Bereich in Frankreich. Laut Vermittler (Conexus) wäre dies ohne Probleme möglich. Kosten: Flatrate 25,-- € monatlich.
Anfangs war die Verbindung recht gut, allerdings nur deswegen, weil sich mein Stick automatisch ins Roamingnetz einloggte, ohne mein Wissen.
Das Ergebnis war eine Rechnung von Drillisch Telecom über 345,-- € für einen Monat. Nach massiver Beschwerde meinerseits wurde eine Roamingsperre gesetzt und der Betrag wieder gutgeschrieben. Das Ergebnis war allerdings, dass meine Internetverbindungen nur noch sehr träge bis garnicht zustande kamen. Eine Nutzung war gänzlich unmöglich.
Habe dies bei Drillisch Telecom mehrmals gemeldet, auch hatte mir die Firma bestätigt, dass in meinem Wohngebiet eine Netzabdeckung per E-Plus nicht gegeben ist. Dennoch besteht man auf eine Weiterführung meines Vertrages bis zur Ablauffrist nach zwei Jahren.
Fazit: Nach unendlichem Briefwechsel hin und her (eine persönliche Unterredung, außer mit der Serviceabteilung, die in dieser Sache laut eigener Aussage nichts machen kann, war unmöglich) hat Drillisch Telecom dann den Vertrag gekündigt und mir eine Rechnung bis Vertragslaufzeitende von 406,-- € geschickt!
Im Klartext: jetzt habe ich kein Internet, bezahle aber jeden Monat 25,-- € ohne irgend eine Leistung.
War diesbezüglich beim Verbraucherschutz, ein Honoraranwalt hat Drillisch Telecom angeschrieben, wurde alles ignoriert.
Werde die Angelegenheit wohl einem weiteren Anwalt übergeben. Drillisch Telecom ist in keinster Weise kompromissbereit, in meine Augen reine Abzocke!