Im Dezember 09 schrieb mir die Deutsche Rentenversicherung, dass ich einen orthopädischen Befund nachzureichen hätte.
Ich bin Österreicher, lebe seit 25 Jahren wieder in Wien, habe aber vorher zehn Jahre in Berlin gelebt und gearbeitet, daher Anspruch auf Rente.
Ich ging zu meinem behandelnden Arzt bei der Wiener Gebietskrankenkasse, der allerdings sagte, dass er das großzügige Honorar aus Berlin (25,-- €) für den Befund gar nicht annehmen darf, da er nur Angestellter der WGKK ist. Darüber informierte ich die RV in Berlin.
Nach vielem Suchen erklärte sich ein anderer, selbständiger, mich ebenfalls behandelnder Arzt bereit, einen objektiven Befund zu schreiben.
Nach Fertigstellung wollte er 130,-- €! Ich konnte ihn auf 40,-- € runterhandeln. Das alles meldete ich mehrfach der RV Berlin, und ging davon aus, dass ich die 40,-- € für einen von der RV verlangten Befund, den ich aus oben genannten Gründen vorerst selbst auslegen musste, selbstverständlich erstattet bekomme.
Anstelle dessen antwortet die RV seit Wochen auf alle meine Briefe, auf die eingesandte Honorarnote, auf alle E-Mails überhaupt nicht mehr! Die denken wohl, dass ich für einen von ihnen verlangten Befund diesen selbst zahlen soll, bzw. wollen sie nicht die Differenz von 15,-- € übernehmen, und so antworten sie jetzt überhaupt nicht mehr.