Anfang Januar flogen wir zu viert mit easyJet von Dortmund nach Barcelona.
Der gebuchte Rückflug sollte am 5. Januar 2010 am frühen Nachmittag sein. Wir fanden uns pünktlich (zwei Stunden vor Abflug) am Flughafen ein und mussten feststellen, dass easyJet diesen Flug gestrichen hatte. Ein Angestellter von easyJet teilte uns mit, man habe einen Tag zuvor, also am 4.1., versucht uns zu erreichen, um uns dies mitzuteilen. Gründe für den gecancelten Flug teilte er uns nicht mit.
An der Witterung kann es nicht gelegen haben: Sowohl auf dem Flughafen Barcelona als auch in Dortmund fand der normale Flugbetrieb statt. Uns wurde von easyJet angeboten, zwei Tage später (also am 7.1.!) nach Hause zu fliegen. Dies war für uns aus verschiedenen, hauptsächlich berufsbedingten Gründen, indiskutabel.
So flogen wir mit easyJet am späten Nachmittag nach Paris, von dort mit dem Zug bis Brüssel, mieteten uns dort einen Leihwagen und trafen schließlich um 2:00 Uhr morgens in Dortmund ein. An Kosten für Zugfahrt, Mietwagen, aufwändige Handygespräche entstanden uns 813,-- €. Außerdem stehen uns für die erhebliche Verspätung pauschal 250,-- € pro Person zu (vergl. easyJet, Bestimmungen des Luftfrachtführers, Abs. 16/3) - insgesamt geht es also um die Summe von 1.813,-- €.
Die Verhandlungen mit easyJet gestalten sich mehr als zäh/schwierig. Mal wird uns angeboten, die Kosten für die Zugfahrt zu übernehmen (und sonst offensichtlich nichts) - mal wird gelogen, man habe uns schon 14 Tage vor dem Rückflug über den annullierten Rückflug informiert. Absurd: Dann wären wir ja wohl gar nicht erst hingeflogen... Wir sind ja keine Lemminge! Hinhaltetaktik pur!
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Wer hat Ratschläge? Es müsste ja viele Betroffene geben, der Länge der Schlange am Umbuchungsschalter nach zu urteilen.