Im Oktober 2007 wechselte ich via VERIVOX zu TelDaFax. Inzwischen halte ich dies nicht mehr für eine gute Idee. Obwohl ich einen Verbrauch von 3600 KWh avisierte, ging TelDaFax bei seiner Vorauszahlung großzügig von 3961 KWh aus. Wegen günstiger Witterungsverhältnisse verbrauchte ich nur 3008 KWh.
Im Oktober 2008 teilte mir TelDaFax mit "Mit dem Ziel, unsere Position als einer der günstigsten Anbieter in Deutschland zu sichern, richten wir uns mit dieser Preiserhöhung an den marktüblichen regionalen Preisen aus." Nachdem ich der Hotline die Frage stellte, wie diese beiden Fakten sich aus Sicht des Kunden vertragen könnten, wurde einfach aufgelegt.
Als Reaktion auf diese Frechheit habe ich mir sofort einen anderen Stromanbieter gesucht, bei dem ich ab dem 1. Dezember 2008 Kunde bin. Am 3. Dezember 2008 trug ich meinen Zählerstand per 30.11.2008 auf dem TelDaFax Kundenportal ein, was quittiert wurde mit "Der eingegebene Zählerstand wurde an unser Abrechnungssystem weitergeleitet und dort ordnungsgemäß verarbeitet."
Hiervon fertigte ich vorsichtshalber einen Screenshot an, denn auch bis Ende Dezember 2008 erhielt ich keine Endabrechnung.
Da die Hotline 0800-1111030 ständig "alle Abfrageplätze sind belegt" meldete, sandte ich eine freundliche Erinnerung am 20. Dezember 2008 auf das 0800-0103078 Faxgerät mit Sendeprotokoll. Gegen Ende Dezember 2008 war auch über diese Faxnummer keine Verbindung mehr möglich.
Außer den 200 Euro Sonderabschlag habe ich noch (3961-3008)*0,149 Euro = 142 Euro, also zusammen 342 Euro zurück zu bekommen. Teurer Strom war das, bisher.
Ich halte die ReclaBox-Besucher auf dem laufenden. Nie war solch ein Beschwerdeportal wichtiger denn heute.