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Antwort zu folgender Beschwerde

Über das Partnerportal von 1&1, das Web.de-Portal (beide gehören zur United Internet), stieß ich im Januar 2009 auf die Offerte des Unternehmens bezüglich eines mobilen Internet-Anschlusses per UMTS/HSDPA.

Da ich viel unterwegs bin und Internet benötige, entschied ich mich für die teurere Variante "1&1 Notebookflat HSDPA", die explizit als echte Flat in DSL-Geschwindigkeit und ohne jegliche Zeit- und Volumenbegrenzung dargestellt wurde. Zur Bestellung wurde man auch gleich per Link weitergeleitet.

Noch etwas skeptisch suchte ich im Kleingedruckten und in den AGB nach irgendwelchen "Haken" (also die bei vielen Anbietern übliche Volumenbegrenzung auf 5 Gb pro Monat oder Ähnlichem), aber die gab es nicht. So kam es zum Vertragsabschluss in diesem Tarif, und die Sache lief auch (von den üblichen technisch bedingten Störungen mal abgesehen) über 1 Jahr ohne Beanstandung.

Erstmals im April 2010 hatte ich über einen längeren Zeitraum eine sehr schlechte Verbindungsqualität und dies, obwohl mir die Anzeige einen guten "Datenpegel" signalisierte. In mir kam der Verdacht auf, dass es sich hier wohl nur um eine Künstliche Drosselung des Datendurchsatzes handeln könne.

Ich wandte mich also per Mail an den Support und nach einer "Verschleierungstaktik", in der Auskünfte über technische Details eingeholt wurden, kam man dann nach einigen Tagen "mit der Katze aus dem Sack": Es wurde zugegeben, dass eine künstliche Drosselung vorliegt, die aber in einigen Tagen wieder aufgehoben werden sollte

Noch ging ich davon aus, dass es sich hierbei um eine Einmaligkeit handeln würde, doch die Sache wiederholte sich von da an Monat für Monat. Immer wurde im letzten Drittel des Abrechnungszeitraumes die Leistung verweigert. Nach vielem E-Mail Verkehr inklusive ständigem Widerspruch gegen die Rechnungen begründete man die Drosselung auf 64 Kb/s (bei versprochenen 7,2 Mb/s) damit, dass es branchenüblich sei, nach 5 Gb zu drosseln. Allerdings konnte ich in meinen Unterlagen nach wie vor keinen Passus über eine solche Drosselung finden, und vor allem wurden meist nicht einmal diese 5 Gb realisiert. Einen geforderten Nachweis (kann/will?) die 1&1 nicht erbringen.

Zwischenzeitlich wurde die Offerte der 1&1 Internet AG bezüglich mobilen Internets dahingehend geändert, dass mittlerweile die Datenmenge von vornherein auf 5 Gb reduziert ist, allerdings gibt es nun diese Leistung für 10 € pro Monat billiger, und das ganze ohne jegliche Vertragsmindestlaufzeit. Es kann aber nicht sein, dass die bestehenden Altverträge bei gleichbleibend hohem Preis und mit Mindestlaufzeit von zwei Jahren bezüglich der Gegenleistung auf diese "Light-Variante" reduziert werden.

Der Gipfel des Ganzen ist dabei noch, dass mir durch Herrn Sxxx Schxxx vom Support mitgeteilt wurde, ich könne den Vertrag jederzeit kündigen (Sonderkündigungsrecht?), und zwar über ein ominöses (und im übrigen auch schwer zu findendes) Webseitenformular, auf dem ich dann aber wiederum erfuhr, dass eine Kündigung doch erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit wirksam werden würde.

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