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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich war seit Ende April 2007 in der Filiale in Raunheim als Aushilfe tätig. Leider wurde ich wegen Meinungsverschiedenheit von meiner Arbeit abgehalten.

Am Freitag habe ich um 20:00 Uhr Feierabend gemacht. Da dieser Markt um 21:00 Uhr schließt, war ich noch mal im Getränkeshop (das getrennt vom eigentlichen Markt liegt), mich mit der Kollegin unterhalten. So spät abends sind häufig wenig Kunden da, deshalb bin ich länger geblieben als üblich.

Nach einiger Zeit kam meine Vorgesetzte vom Kassenbüro und hat unfreundlich gefragt, was ich hier suchen würde. Meine Kollegin antwortete für mich, dass ich doch Feierabend habe. Daraufhin war die Antwort wieder unfreundlich: "Ja, und? Soll sie nach Hause gehen!" Ich habe dazu nichts gesagt und sie ist wieder gegangen.

Nach ungefähr zehn Minuten kam sie noch mal und hat mich wieder gesehen. Von weitem zeigte sie auf mich mit dem Finger und meinte mit einem strengen Tonfall, dass sie mich nicht noch mal sehen will. Meine Antwort war, dass ich mich als Kundin dort aufhalte, was ja nach Arbeitsschluss mein Recht war.

Am nächsten Tag, Samstag, musste ich wieder arbeiten, und gleich zu Arbeitsbeginn hat mich meine Chefin "gewarnt", dass sie so was wie gestern nicht mehr sehen wollte. Als ich den Grund dafür wissen wollte, nannte sie es Ablenkung der Mitarbeiter. Ich habe ihr gesagt, dass ich mich zurückstelle und leise bin, wenn ein Kunde kommt. Trotzdem wollte sie, dass ich ihrem Befehl Folge leiste. Als ich mich geweigert habe, nach meinem Feierabend noch Befehle entgegenzunehmen, bedrohte sie mich, mir beim nächsten Mal den Marktmanager zu schicken, was ich auch akzeptiert habe.

Aber sie hat nicht bis zum nächsten Mal gewartet, sondern und eine andere Aufsicht hat mich nach 15 Minuten Arbeit an der Kasse abgelöst, damit ich ins Büro der Marktmanagers gehen sollte. Als ich dort eintraf, war meine Vorgesetzte auch da und ich wusste nicht, wie sie die Diskussion zwischen uns dem Manager geschildert hat.

Der Manager hat mir leider nicht zugehört, als ich zwischen seinem Gespräch reden wollte, meinte er unfreundlich, dass ich ihn nicht unterbrechen sollte, und ich wurde daraufhin leise und ließ ihn aussprechen. Aber als ich reden wollte, hat er mich nicht ausreden lassen, "Ich muss Ihnen nicht zuhören", war seine Meinung dazu. Ich konnte noch sagen, dass meine Vorgesetzte mir nach meinem Feierabend keine Befehle geben kann, und er erwiderte, dass sie das sehr wohl kann.

Zu meinem Argument, dass ich als Kunde mich dort aufgehalten habe, meinte er, dass er auch, wenn er will, einen Kunden ausschmeißen kann, dies sei sein Haus.

Im Großen und Ganzen hat er mir gar nicht zugehört und auch nicht geglaubt. Mit einer wegwerfenden Handbewegung meinte er, dass ich es ihnen nicht schwer machen soll, und wenn es mir nicht gefällt, einfach gehen sollte. Daraufhin bin ich aufgestanden und gegangen.

Ich fühle mich wirklich schlecht, wurde schlecht und ungerecht behandelt. Mir wurde nicht zugehört und sogar angenommen, dass ich gelogen habe.

Ich war zwar nur eine Aushilfskraft, aber habe dort drei Jahre lang, ohne eine Beschwerde zu erhalten, gearbeitet. Dass ich immer freundlich und hilfsbereit war und die Kunden mich mochten, wurde wegen einer Unstimmigkeit nicht berücksichtigt, und mir wurde an einem Tag die Tür gezeigt.

Von mir wurde auch noch verlangt, eine Kündigung zu schreiben, was ich nicht einsehe, weil ich zufrieden mit meiner Arbeit war und nicht kündigen wollte. Ich wurde nicht nur als Mitarbeiterin ungerecht behandelt, sondern auch als ein Kunde.

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