Ich habe einen Flüssiggasvertrag der Firma SchröderGas, Thedinghausen, Ilberstedt und Hamburg, die beliefern den gesamten norddeutschen Raum. Ende 2009 hat SG mir einen Tank mit Zähleranlage aufgebaut, alles hat gut geklappt.
Dann kam die Jahresabrechnung 2010: Ich habe ohne Aufforderung den Zählerstand an SG-Energie Anfang Januar gemailt und musste 800 € Nachzahlung leisten. Da das ganze eine Mietwohnung ist, habe ich in dem Schreiben um Vertragsänderung wegen des hohen Verbrauches gebeten. Obendrein hatte eine Konkurrenzfirma (Hoyergas) beim Vorbeifahren an dem Anwesen einen wesentlich günstigeren Gaspreis angeboten.
Ich habe daraufhin in einem Telefonat mit der Firma erfahren, dass es nicht nur bei dem hohen Preis bleibt, sondern dass eine Preiserhöhung von 50cent (von ehemals 1,98 auf 2,49€) sogar rückwirkend ab 1.1.11 gelten würde.
Ich habe sofort widersprochen, den Vertrag gekündigt und einen Wechsel zu HoyerGas eingeleitet. Dann meldete sich Herr S. und bot mir eine Vertragsumstellung an, zum Leihtank und dem IFM Preis oder so, was in etwa auf gleich bleibende Preise herauskommen würde. Ich sagte zu und wollte sofort umstellen, ich wies auch hier auf die alten Preise hin, die bis zur Umstellung gelten müssten, da er ja keinen Termin fand, damit ich sofort unterschreiben könnte. Wir trafen uns dann schließlich am 22.2.11 und ich unterschrieb die Umstellung.
Jetzt kommen die Probleme:
Ich bekomme seitdem immer Mahnungen, denen ich immer widersprochen habe und in ausführlichen Begründungen auch dargelegt habe, dass ich die nicht angekündigte Preiserhöhung nicht bezahlen will.
Schlimmer noch: in der abgebuchten Rechnung über 536 Euro sind Gebühren für den nicht mehr existierenden Zählervertrag für das ganze Jahr mit drin, obwohl ich ja sofort gekündigt habe, als ich mündlich von der Preiserhöhung erfuhr.
Außerdem ist die Preiserhöhung voll eingepreist: Ich habe die Rechnung zurück gebucht und 233 € bezahlt und meine Rechnung begründet. Ich habe Fristen gesetzt, Mails geschrieben und sogar telefoniert, alles nützte nichts: Ich komme heute aus dem Urlaub (29.4.) und habe in der Post wieder die Mahnung.
Dabei ergibt sich noch folgendes unlauterer Berechnungsverfahren des Gastankinhaltes, den ich ja nun komplett ablösen musste: Es wurde nicht das Getankte Volumen des Tankwagens als Grundlage genommen, sondern die %-Anzeige des kleinen Manometers: Erst im Internet erfuhr ich, wie ungenau die Dinger sind und dass bis 15% Fehler dangezeigt werden. Ich verglich mit einigen Tankrechnungen, wo ja über Anfangs- und End%Stand und die Literdifferenz genau berechnet werden kann, wie viel in den Tank ginge (100%) verglich mit der Tankgröße (4850L), wobei der Tank ja praktisch nur zu 85% zu füllen ist: Und siehe da es ergaben sich Abweichungen von bis zu 350 Liter zu meinen Ungunsten, wenn man der Anzeige trauern kann. Auch das mahnte ich an, denn das wären ja über 150 € zu viel abgerechnet, auch da kam keine Antwort.
Ich hatte bis zu diesem Jahr einen positiven Eindruck von Schödergas, es wirkte fast wie ein Familienunternehmen, nett waren die Leute und bemüht, und ich ebenso mit pünktlicher Zahlung, daher hoffe ich endlich auf eine Lösung:
Einstellung der Mahnungen, Akzeptanz des alten Gaspreises bis zur Umstellung, Akzeptanz meiner Berechnung, bzw. auch meines bezahlten Geldes, Rückzahlung von 150 € plus MWst wegen Betankung nach Prozent, statt nach Liter oder Abpumpen und neues Auffüllen zum aktuellen Zählerstand in meiner Anwesenheit nach Tankwagenzählwerk.