Ich beschwere mich über einen mir äußerst unangenehmen, peinlichen Vorfall durch das diskriminierende "Detektivspiel"-Verhalten und den dazugehörenden "Auftritt" mir gegenüber eines der Angestellten von Schlecker.
Gestern am 14. Juli 2011 gegen 10.00 Uhr bin ich in Bad Harzburg, Herzog-Wilhelm-Straße in der Schlecker-Filiale - wie üblich - einkaufen gegangen.
Am Warenregal brauchte ich meine Lesebrille, die in einem röhrenförmigen Etui in meiner Handtasche aufbewahrt wird. Nach dem Aufsetzen der Brille steckte ich die leere Röhre zur Aufbewahrung in meine linke Jackentasche. Neben mir bemerkte ich eine Frau, die gerade neu gelieferte Ware auspackte.
Meine Waren habe ich in den offenen Korb gepackt – wie sonst auch – und an der Kasse bezahlt. Als ich das Geschäft verlassen wollte, wurde ich von der oben angeführten Bediensteten, Frau X (den vollständigen Namen habe ich der Geschäftsleitung mitgeteilt und werde Ihnen diesen auf Ihren Wunsch hin auch bekannt geben), angehalten und lautstark vor der Kundschaft und der Kassiererin aufgefordert, wegen des Verdachts auf Diebstahl ihr in einen separaten Raum zur Durchsuchung zu folgen. Das war mir sehr peinlich und unverständlich!
Sehr verdutzt und verärgert folgte ich der Frau X und zeigte ihr Tascheninhalte der Jacke sowie den Inhalt der mitgeführten Handtasche. Sie konnte keine gestohlene Ware feststellen, weil ich ja auch nichts aus den Regalen entwendet hatte! Aufgebracht verließ ich das Geschäft und zog meinen Ehemann hinzu, der im PKW auf mich gewartet hatte und schilderte ihm, was mir passiert war. Daraufhin sind wir nochmals in das Geschäft gegangen und mein Mann hat Frau X zu ihrem "Auftritt" zur Rede gestellt.
Das hat er auch bewusst vor der Kundschaft getan und nicht im separaten Raum, damit nun jeder Anwesende in der Schlecker-Filiale das kundenunfreundliche und diskriminierende Verhalten der Frau X mitbekommt. Sie gab bei dieser Ansprache meinem Mann gegenüber an, sie habe gesehen, dass ich mir aus dem Regal! etwas in meine Jackentasche gesteckt hätte (was ja nicht der Tatsache entsprach).
Zum Schluss stelle ich fest, dass diese einzelne Person übereifrig reagiert hat, ohne wirklich etwas gesehen zu haben, was einem Diebstahl gleichkommt. Peinlichkeiten dieser Art könnte Frau X leicht vermeiden, wenn sie ihre eigenen Augen mal richtig aufmachen und nicht leichtfertig Behauptungen in den Raum stellen würde. Offenbar kennt Frau X nicht den Wahlspruch von Schlecker:
„Unser Ziel ist klar: Wir wollen für unsere Kunden der gute Nachbar sein, mit einem günstigen Sortiment, spannenden Themen, attraktiven Filialen und ebenso freundlichen wie motivierten Mitarbeitern."
Hier wäre wohl Nachhilfe bzw. ein Korrekturgespräch von Seiten der Personal- oder Geschäftsleitung mit Frau X angebracht! Empfehlenswert wäre dies, damit nicht noch anderen Kunden ähnliches widerfährt.
Im Übrigen werden wir diese Filiale wegen Frau X nicht mehr aufsuchen und den heutigen Vorfall in unserem Freundes- und Bekanntenkreis publik machen.