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Antwort zu folgender Beschwerde

Mit der Firma SECURA Energie habe ich bedauerlicherweise sehr negative Erfahrung sammeln müssen.

Ich bin dort seit 01.07.2009 Kunde gewesen und wurde von SECURA mit Strom beliefert.

Am 14.05.2010 bekam ich die Jahresabschlussrechnung präsentiert, welche sich für mich aufgrund schon unverhältnismäßig hohen Abschlägen eines Singlehaushaltes etwas skurril las, dort forderte man einen Nachzahlungsbetrag von über 137,-- €.

< p>Seitdem begann eine Odyssee seinesgleichen. Aufgrund einer falschen Abrechnung meines örtlichen Versorgers in der Zeit vom 01.06.2009 – 31.06.2009, wo mir über 2000 kWh und eine Nachzahlung von über 400,-- € entstanden waren, ich dies aber noch im Nachhinein klären konnte und ein Guthaben von 22,-- € bekam, nahm ich an, dass der Zählerstand falsch übermittelt sein musste. Ich bat SECURA via E-Mail um eine Überprüfung bzw. Korrektur der Jahresabschlussrechnung und bekam auch prompt die Antwort, dass ich "Innerhalb der nächsten Tage" selbstverständlich mit einer korrigierten Jahresabschlussrechnung rechnen könne.

Tage vergingen, Wochen vergingen, und so war ich es irgendwann leid zu warten und schickte SECURA mehrfach E-Mails mit der Bitte, mir doch nun endlich meine korrigierte Jahresabschlussrechnung zukommen zu lassen. Wenn ich denn mal eine Antwort bekam, waren dies nur Vertröstungen - mein Anliegen sei aktuell "in Bearbeitung" und man bitte mich noch um ein wenig Geduld. Dies zog sich jetzt nun über ein Jahr hin. Im Januar kündigte ich bei dem Anbieter außerordentlich aufgrund einer nicht geringen Strompreiserhöhung.

Am 14.05.2011 bekam ich von SECURA eine Endabrechnung mit einer Nachforderung von satten 279,88 €, diesmal über den gesamten Zeitraum (Lieferung vom 01.07.2009 - 31.01.2011). Daraufhin schrieb ich denen nochmals eine E-Mail, mit der ich dieser Endabrechnung widersprach. Ich machte darauf aufmerksam, dass ich nach über einem Jahr endlich mal meine korrigierte Jahresabschlussrechnung aus 2010 ganz gerne hätte, da es SECURA ja auch unmöglich sein dürfte, auf dieser Basis eine stimmige Endabrechnung zu erstellen. Wieder wurde ich vertröstet dass mein Anliegen aktuell bei einem Kollegen "in Bearbeitung" sei, SECURA sich aber bald meldet.

Nun haben wir August, und was soll ich sagen? Gemeldet hat sich SECURA natürlich nicht, dafür aber mittlerweile ein Inkassounternehmen, die KRK Inkasso in Beauftragung von SECURA. Dieses Inkassounternehmen übt einen ungeheuren Druck aus und hätten jetzt doch ganz gerne 356,02 € von mir (zzgl. "Gläubigerspesen von SECURA", einen Inkassobrief, Schuldner-Schreiben, Verzugszinsen).

Auch ein Anruf bei diesem Inkassounternehmen brachte nur bedingten Erfolg, die gute Frau am Telefon zeigte sich recht uneinsichtig und teilte mir mit, dass man das mit der Mandantin nochmals absprechen werde. Keine Mahnschreiben von SECURA vorher, keine Lösung meines eigentlichen Problems, nicht mal ein Wort des Bedauerns.

Stattdessen schreibt mir dieses Inkasso-Unternehmen nach Rücksprache mit ihrer Mandantschaft nunmehr, dass die Jahresabschlussrechnung vom 14.05.2010 storniert wurde (ach wie schön, dass ich das als Kunde jetzt auch mal erfahre!) und SECURA einfach eine Abrechnung über den gesamten Zeitraum erstellt hat. Diese Abrechnung sei korrekt und die Mandantschaft halte an ihrer Forderung fest.

Ich als ehemaliger Kunde von SECURA bin in höchstem Maße enttäuscht über dieses Verhalten, zumal ich schon vorher immer und immer wieder nachweislich mich um Kommunikation bemüht habe. Statt darauf einzugehen, schickte man mir immer wieder die selben E-Mails mit Vertröstungen (Textbaustein!) und schaltet nunmehr auch noch still und heimlich ein Inkassounternehmen ein welches saftige Gebühren drauf schlägt.

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