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Antwort zu folgender Beschwerde

Da ist man von September 2010 bis April 2011 damit beschäftigt, endlich eine Kündigung zu erreichen (Briefe, Briefe an die Geschäftsleitung, Mail, Telefonanrufe, Fax) und dann so was.

Im März 2011 habe ich über einen Mitarbeiter des "Qualitätsmanagements" meinen Telefon-/Internetanschluss aus "Kulanz" gekündigt bekommen (Umzug in eine Wohnung, wo schon ein Netcologneanschluss besteht - da kann man zwar eine Zusammenverlegung beantragen, aber ich muss wohl kaum darüber reden, wie schwer es ist, mit Netcologne zu kommunizieren). Lustig, wenn dann so ein Mitarbeiter des "Qualitätsmanagements" dieses Gespräch dazu nutzt, in meiner Kundendatei folgendes zu vermerken "Vertragsverlängerung des Mobiltelefonvertrags, telefonisch abgeschlossen, Spezialangebot" - so ähnlich jedenfalls.

Das habe ich aber nicht in Schriftform erfahren, sondern zufällig im Shop erfahren, denn da musste ich nochmal hin. Denn die versprochene Kündigung des anderen Vertrags wurde natürlich nicht umgesetzt. Erst mit erneutem Besuch musste ich meinen Umzug formell bestätigen (nach sieben Monaten). Jedenfalls erfuhr ich bei diesem Besuch, dass mein Mobilfunkvertrag noch bis 2013 laufen würde.

Netcologne ist echt hart. Ich habe keine Vertragsverlängerung vorgenommen, schon gar nicht telefonisch! Abgesehen davon, dass die nach so einem angeblichen Gespräch nicht mal was schriftliches zuschicken. Die Mitarbeiterin meinte, das sei dann wohl ein Versehen, echt klasse. Die tolle Mitarbeiterin war dann so nett am 25.03.2011, diesen Vertrag per Fax direkt im Geschäft für mich zu kündigen (eine 4-wöchige Kündigungsfrist, wie ich jetzt weiß, hätten sogar 14 Tage gereicht, denn ich bin kein einziges Mal über mein Recht zur Widerrufung von Netcologne aufmerksam gemacht worden). Der Mobilvertrag war somit auch gekündigt, zum 30.04.2011.

Wie gewohnt kam nichts mehr. Ich habe nie Kündigungsbestätigungen erhalten. Die letzten Beträge wurden im April 2011 abgebucht (Einzugsermächtigung). Ende Mai wechselte ich dann meinen Bankanbieter. Ich war einfach froh, nach einem halben Jahr nichts mehr mit denen zu tun haben zu müssen. Doch zu früh gefreut.

Am 09.11.2011 bekomme ich einen Brief eines Inkassounternehmens, ich sei doch mit fünf Rechnungen im Rückstand. Diese Rechnung: Mahngebühren für Rechnungen, die ich nie erhalten habe, Zinsen, Inkassokosten, Kontoführungskosten, Ermittlung (zu was auch immer, meine Anschrift haben die ja), Ausk. Kosten. Angeblich 306,88 €. Mein Mobilvertrag hat allerdings nur Kosten von ca. 20 €, daher schon eine gute Frage, wie daraus in fünf Rechnungen allein 235,73€ werden?

Meine letzte Rechnung habe ich per Mail im Februar 2011 erhalten. Danach haben die einfach abgebucht, ohne Rechnung. Meine neue Anschrift liegt seit September 2010 dem Unternehmen vor, seit März 2011 wie gewünscht in formeller Form. Jetzt habe ich direkt die Rechnungen beim Inkassounternehmen angefordert, die Netcologne meint von mir noch bekommen zu müssen (ich frage mich, warum die im Mai nicht abgebucht haben?). Auf diese Unterlagen warte ich nun schon zehn Tagen.

Mein Fazit zu diesem Anbieter: Absolut kundenunfreundlich, absolut langsam, absolut keine Kommunikation mit dem Kunden gewünscht. Wer hier kündigt, braucht Ausdauer oder muss leider weiter zahlen und den Mund halten. Der Kunde ist lästig und dient nur als Geldesel.

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