Ich habe mich hier in der Vergangenheit schon des Öfteren über die Schludrigkeit der Lörracher Stadtverwaltung beschwert. Heute Morgen aber setzte es dem Fass die Krone auf.
Ich benutze die Eisenbahnunterführung direkt am Rathaus und glaubte nicht, was ich dort sah. Das Laub türmte sich im Zugang derart hoch, dass man bis zum Knöchel darin versank! Da es am frühen Morgen auch noch heftig geregnet hatte, war es natürlich auch noch rutschig. Man hätte sich alle Knochen brechen können.
Ja, was macht eigentlich der städtische Werkhof, der dafür zuständig ist? Natürlich, Weihnachtsbeleuchtung in den Außenbezirken aufhängen, worüber ich mich auch schon beschwert habe und auch dieses Jahr wieder Verdruss aufkommen ließ, weil es mal wieder zu zeitraubenden Verkehrsbehinderungen führte. Keine 20 m vom Rathaus entfernt aber versinken die Leute im Herbstlaub! Was ist das für eine Prioritätenliste?
Man kann einfach nur sagen, in dieser Stadt ändert sich nicht, aber auch rein gar nichts!
Da fällt mir eigentlich nur noch die Anekdote ein, als Curd Jürgens (seines Zeichens auch als 'Deutsche Eiche' bzw. 'normannischer Kleiderschrank' bezeichnet) vor über 50 Jahren wegen einer Theateraufführung in Lörrach weilte, den Auftritt dann aber empört ablehnte, weil die Lokalität ihn an einen Hühnerstall erinnere.
Nach über einem halben Jahrhundert ist die Hühnerstall-Mentalität leider nicht gewichen und treibt ihr Unwesen scheinbar überall in der Stadtverwaltung. Außer Gegackere und das Legen von Windeiern darf man hier nicht viel für die Bürger erwarten.