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Antwort zu folgender Beschwerde

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Mai 2010 erhielt ich einen Anruf von einem Callcenter (wer weiß schon, ob das Vodafone selbst oder ein Subunternehmen war), in dem man mir anbot, meinen veralteten Vertrag zu ändern und einen Internet-Flat Vertrag mit Smartphone abzuschließen.

Die Konditionen erschienen mir gut, also sagte ich zu. Ein Jahr lang lief es auch gut, bis dann das Smartphone (HTC Magic) technisch defekt war und ich es umtauschte. Das Austauschgerät hatte aber genau den selben Fehler (Lagesensor defekt).

Ich tauschte also erneut aus und das dritte Gerät war ebenfalls defekt. Mit dem selben Fehler. Man sollte erwähnen, dass alle Austauschgeräte vom Servicecenter als geprüfte Geräte ausgegeben wurden. Seltsam - was hat man dort geprüft? Den Akku?

Beim vierten Gerät schließlich wies das Display einen auffälligen schwarzen Fleck auf. Nun hatte ich die Nase voll und gab das Gerät endgültig zurück. Ein Alternativgerät in vergleichbarer Mietpreis-Klasse wollte mir Vodafone aber NUR in Verbindung mit einer Vertragsverlängerung anbieten. Auf gut Deutsch - ich habe einen Vertrag über 24 Monate inklusive Miethandy (immerhin 10,-€ pro Monat = insgesamt 240,-€), aber Vodafone weigert sich, den Vertrag zu erfüllen, sondern bietet mir quasi einen neuen Vertrag an.

Das wollte ich nicht, sagte es auch ausdrücklich und entschloss mich zum Kauf eines eigenen Smartphones. Dumm nur, dass mir Vodafone weiterhin die 10,-€ für das Mietgerät belastete. Dies reklamierte ich telefonisch und nach 2-3 Anläufen mit Gutschriften etc. stellte ein Kollege der Hotline den Vertrag auf "Sim only" um. Dies sei die einzige Möglichkeit. Er wies mich aber nicht darauf hin, dass sich damit der Vertrag wieder auf erneut 24 Monate verlängert.

Nun habe ich den Vertrag zum 01.05.2012 gekündigt, weil andere Anbieter inzwischen deutlich günstiger geworden sind. Kurze Zeit später erhielt ich einen Anruf der Hotline, dass mein Vertrag aber erst im September 2013 ausläuft, weil ja der Vertrag auf Sim only umgestellt wurde. Selbstverständlich war ich davon nicht sehr begeistert. Nach einem hitzigen Telefonat erwartete ich eine schriftliche Stellungnahme von Vodafone zu meiner Kündigung.

Am 16.12. erhielt ich schließlich eine SMS mit der Kündigungsbestätigung zum 25.09.2013. Keine Erklärung, keine Stellungnahme - nichts.

Muss ich davon ausgehen, dass Vodafone absichtlich keine schriftliche Stellungnahme abgibt, da dies gegen das Unternehmen verwendet werden könnte? Soll ich als Kunde der Zwangsverpflichtete sein, weil Vodafone meine Reklamationen zwangsläufig mit einer Vertragsverlängerung beantwortet? Ist das überhaupt noch legal?

Mit freundlichem Gruß

Oliver Schröter

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