Seit Mitte 2009 bin ich Stromkunde bei SECURA-Energie, Mannheim. Ende 2009 erhielt ich noch unaufgefordert von SECURA eine Jahresabschlussrechnung. Eine entsprechende Abschlussrechnung für 2010 erhielt ich erst nach vielen Geburtswehen und vielen Mahnungen im März 2011. Ab 01.02.2011 wurde von SECURA ein erhöhter Tarif eingefordert.
Seit Dezember 2011 bis zum 17. Januar 2012 habe ich vier Mal diese Abrechnung für 2011 angemahnt. Eine Erinnerung ging sogar an die Geschäftsleitung, die sich ebenso wenig rührte. Ich vermute - da ich einen relativ hohen monatlichen Abschlag bezahle - dass dieser Konzern bewusst Endabrechnungen hinauszögert in den Fällen, wo Kundenguthaben aufgelaufen sind. Bei Tausenden von Stromkunden kommt ein erklecklicher Betrag zusammen, der kurzzeitig gut von SECURA angelegt werden könnte.
Ich habe jetzt per Einschreiben-Rückschein dem Konzern eine Frist gesetzt. Meine Forderung begründet sich auf § 666 BGB, wonach SECURA zur Auskunfts- und Rechenschaftspflicht verpflichtet ist. Zudem scheint SECURA vergessen zu haben, dass in ihren eigenen Vertragsbedingungen unter § 5.2 die Verpflichtung steht, dass der Energielieferant jährlich (oder auch in kürzeren Zeitabständen), den Verbrauch abrechnet. Sollte die Frist verstreichen, werde ich meinen Rechtsbeistand einschalten.
Ich kann jedem SECURA-Kunden nur empfehlen, sich diesem Schritt anzuschließen. Dieser beispiellosen Arroganz eines Großkonzerns muss entsprechend begegnet werden. Ich bin gerne bereit, den Text meines Briefes an SECURA zur Verfügung zu stellen.
Solange SECURA öffentlich hierfür - und sicherlich auch andere Stromkonzerne - nicht an den Pranger gestellt werden, passiert nichts.