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Wo Menschen arbeiten, passieren nun mal Fehler, das ist menschlich. Unmenschlich wird es allerdings, wenn das selbe Unternehmen die selben Fehler ständig wiederholt und einfach keine Verantwortung dafür übernehmen will. Das nennt man dann DHL.

DHL oder Deutsche Post AG ist nach unseren Erfahrungen das UNZUVERLÄSSIGSTE und KUNDEUNFREUNDLICHSTE Logistikunternehmen Europas!

Ich weiß, dass dieses eine krasse Aussage ist, aber es ist leider wahr. Wir leben seit nunmehr drei Jahren auf Curaçao, ehemals Niederländische Antillen. In dieser Zeit haben wir uns sechs Pakete per DHL schicken lassen. Davon wurden drei anstatt in die Karibik, nach Holland versendet = DHL HAT ZU 50% VERSAGT! Wir haben zwölf Einschreiben nach Deutschland versendet, davon wurden vier Empfänger gar nicht benachrichtigt und zwei Sendungen einfach wieder zurück geschickt = DHL HAT ZU 33 % VERSAGT! Jetzt haben wir uns zum ersten Mal ein eingeschriebenes Päckchen von Deutschland zusenden lassen. Das dümpelt nun UNBEARBEITET seit 14 Werktagen im selben Paketzentrum und wird trotz mehrfachen Anfragen nicht weiter befördert = DHL VERSAGT GERADE ZU 100%!

Vom Kunden-„Service“ wollen wir gar nicht erst sprechen. Als demütiger und hilfloser DHL-Kunde bin ich ja schon froh, dass das Anfragen über das Online Kontaktformular zumindest schon einmal beantwortet werden, wenn auch nur mit einer NICHTSSAGENDEN & INKOMPETENTEN STANDARD-KUNDENABWIMMEL-EMAIL. Vor drei Monaten hat man ja noch nicht einmal eine Kopie seiner Anfrage, geschweige denn diese Standard-Email erhalten. Da war KUNDEN-IGNORIEREN und PROBLEM-AUSSITZEN angesagt.

Am „Service“-Telefon hat sich auch schon eine Kleinigkeit verbessert. Vor drei Monaten wurde zunächst unfreundlich festgestellt, dass entweder der unfähige Kunde, oder die doofen Holländer, aber keinesfalls DHL am Verschleudern der Sendung schuld seien. Heute wird schon mal erkannt, dass etwas schief läuft. Helfen kann man leider nicht, weil der Empfänger einer Sendung, auch wenn er diese selbst in Auftrag gegeben und bezahlt hat, in den Augen von DHL ein wertloser Nicht-Kunde ist, mit dem man gar nicht weiter redet. DANKE DHL!

Ruft man dann noch einmal eine von den 7.000 kompetenzlosen Aushilfstelefonisten an, gibt vor der Absender zu sein (schade, dass man als Kunde zu solchen Maßnahmen gezwungen ist), wird gnädigerweise eine „Nachforschung“ eingeleitet. Dieses bewirkt dann erst einmal das große NICHTS. Aber das hatte ich schon erwartet.

DHL möchte sich zwar gerne in millionenteuren Werbekampagnen als Global Player in Sachen Logistik darstellen. Verschickt man aber wirklich einmal internationale Sendungen, oder erwartet die Zustellung einer solchen, kommt die traurige Wahrheit schnell ans Licht: Der Vorstandsvorsitzende gelernte Chemiker Dr. Frank Appel hat die einstmals gut funktionierende Deutsche Post (das waren die kompetenten Beamten und Vollzeitkräfte mit dem lustigen Posthörnchen) so lange outgesourct und rationalisiert, bis nur noch ein Haufen unmotivierter, unterbezahlter und schlecht ausgebildeter Halbtagskräfte übrig geblieben ist.

Wenn man dann auch noch ausgerechnet die Leute, die damals die Geographie-Ergebnisse der Pisastudie in den Keller gebracht haben, in das internationale Verteilerzentrum setzt, dann müssen wir uns nicht wundern, dass unsere teuer erkauften Sendungen entweder gar nicht, oder nach mehrfacher Reklamation mit erheblicher Verspätung ankommen.

Daher meine Forderung an den unerreichbaren Dr. Frank Appel: Anstatt ein Heer von 7.000 (in Worten: SIEBEN TAUSEND!) Studenten und Hausfrauen mit Halbtags-Verträgen zu beschäftigen, die mit vorgefertigten und nichtssagenden BlaBla-Standard-Texten den Kunden abspeisen und das VERSAGEN VON DHL verschleiern sollen, beschäftigen Sie doch lieber nur 700 kompetente und gut geschulte Mitarbeiter mit der Kompetenz, Emails zu versenden und Telefonate zu führen, die die dann die Probleme auch wirklich lösen können. Wahlweise können Sie auch einen Teil der teuren Paketgebühren dazu verwenden, ein paar Mitarbeiter in den Verteilzentren eine Geographie Schulung zukommen lassen oder denen zumindest einen Atlas zu kaufen, damit DIESE STÄNDIGEN PROBLEME ERST GAR NICHT ENTSTEHEN!

Sollten Sie, lieber Dr. Appel, hierzu nicht willens und in der Lage sein, könnten Sie das Leiden von Tausenden enttäuschten DHL-Kunden beenden und ihren Posten Jemandem überlassen, dem Kundenfreundlichkeit und Service etwas bedeuten und der Ahnung von Logistik hat. Sie können ja dann noch einmal auf ihr Diplom schauen, sich von ihrer Abfindung einen Kosmos Chemiebaukasten kaufen und das selbstklebende Einschreibe-Benachrichtigungs-Etikett erfinden. Auch damit würden Sie einen wertvollen Beitrag zur Lösung des DHL-Problems leisten.

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