Ich bin seit drei Jahren Kunde bei 1&1. Die ersten zwei Jahre lief alles problemlos.
Als dann 1&1 mit neuen Angeboten massiv Werbung machte, habe ich im Mai 2008 einen 2-Jahresvertrag angenommen. Im Zuge der DSL-Umschaltung wegen dieses neuen Vertrages trat eine Störung auf, die erst nach 10 Tagen behoben wurde.
Zehn Tage fiel die Internetverbindung seitens 1&1 aus, trotz täglicher Anrufe, den Mangel ab zustellen.
Es lag kein DSL-Signal an, das heisst, die Firma hat nicht geliefert. Die Fritz-Box hat einen Konnektivitätstest, mit dem man sowas sehen kann, außerdem blinkt die Power/DSL-Leuchte der Fritz-Box permanent, wenn die Leitung tot ist.
Am Samstag, 31.01.2009, sollte der Basistelefonanschluss, der noch bei T-Online verblieben war, auf komplette DSL-Internettelefonie umgestellt werden. Die Mitteilung erhielt ich per e-Mail, Internetanschluss und Telefonanschluss wurden einfach abgeschaltet.
Die ersten 14 Tage verstrichen, der Anschluss wurde nicht wiederhergestellt, trotz nahezu täglicher Telefonanrufe vom Handy meinerseits.
Ich bin Arzt und muss auch unter meiner privaten Rufnummer erreichbar sein, vor allem, da ein Notddienst anstand. Dieser Umstand rührte 1&1 herzlich wenig. Im Gegenteil, ein Servicetechniker teilte mir mit, dass es noch bis zum 24.02.09 dauern würde, bis der Ausfall beseitigt werden könne.
Daraufhin habe ich insgesamt drei mal schriftlich den Vertrag gekündigt, da 1&1 auf die ersten zwei Kündigungen gar nicht reagierte .
Mittlerweile habe ich den Internetprovider gewechselt und der hat mich innerhalb drei Tagen - zum 17.02.09 - wieder online gestellt. Telefonieren vom Festnetz geht auch schon wieder, allerdings ist meine alte Rufnummer noch bei 1&1.
Für diese Firma sind wohl 24 Tage ohne Telefon und Internet ein Normalfall, denn am 02.03.09 wurde mir mitgeteilt, dass dies keine Gründe für eine außerordentliche Kündigung wären.
Diese Meinung teile ich nicht - wir leben ja hier nicht im Dschungel. Wenn meine Rechtschutzversicherung die Kosten übernimmt, werde ich klagen.