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Antwort zu folgender Beschwerde

Letztes Jahr im August hatte ich bei E-Plus aufgrund meiner Auswanderung aus Deutschland um außerordentlichen Kündigung meines Vertrages (offizielles Vertragsende: 23.06.2013) gebeten. Nach ein paar Anrufen bei der Kundenberatung und dem E-Mail-Verkehr mit der Kündigungsabteilung von E-Plus war meine Kündigung in Bearbeitung und ehrlich gesagt ging ich aufgrund der vielversprechenden Aussagen der Kundenberater und dem bis dahin unkompliziertem Schriftverkehr auch davon aus, dass der Annahme der Kündigung nun nichts mehr im Wege stehen dürfte.

Anstatt meine Kündigung jedoch schriftlich abzulehnen oder zu bestätigen, schickte E-Plus dann im November die 1. Monatsrechnung an meine elterliche Anschrift. Da ich den Tarif im Ausland nicht nutze, belaufen sich die monatlichen Kosten lediglich auf die Grundgebühr meines Tarifes; weitere Kosten fallen nicht an.

Nach mehrmaliger Bitte mir zu erklären, warum sie hingegen meiner aoK im September meinen Vertrag nun weiterlaufen lassen, ohne mir jemals auf meine Kündigung eine Antwort zu geben, hat es E-Plus zunächst nicht für notwendig erachtet zu diesem Sachverhalt Stellung zu nehmen. Nach etlichen Emails meinerseits hat es E- plus dann nach über 3 Wochen mal geschafft, mir eine personalisierte Antwort auf mein Anliegen zu geben.

Die absurde Angebotsunterbreitung, dass sie mir zwar aus ´´Kulanz´´ den Vertrag vorzeitig auflösen könnten, ich aber trotzdem die monatliche Grundgebühr bis zum regulären Vertragslaufzeitende im Voraus zahlen müsste, lehnte ich ab, da es keine akzeptable Lösung für meine Problem war. Letztendlich haben sie die aoK Ende Dezember mit der Begründung zurückgewiesen, dass ein Umzug ins Ausland kein Grund für eine vorzeitige Vertragsbeendigung darstellt.

Naja, lange Rede, kurzer Sinn. mittlerweile ist die 3. Mahnung meinen Eltern ins Haus geflattert, in der sie damit drohen, die Angelegenheit ans Inkasso Büro und an einen Rechtsanwalt weiterzugeben, wenn innerhalb einer Woche der Rechnungsbetrag nicht beglichen wird.

Ich finde es unglaublich, mit welchen Mitteln E-Plus gegen seine Kunden vorgeht. Wie sie auf Kündigungsschreiben absichtlich mit zeitlicher Verzögerung oder auch gar nicht reagieren, um Bearbeitungsprozesse zu Lasten der Kunden in die Länge zu ziehen und Falschaussagen von der Kundenberatung am Telefon getroffen werden ist fast schon kriminell. Die unzähligen ähnlichen Kundenbeschwerden, die man im Internet finden kann, sprechen für sich und zeigen, dass diese Umgangsformen schon zu deren Unternehmenspolitik zu gehören scheinen. Ich finde, man sollte deren Methoden mal in die Medien bringen, um die Verbraucher aufzuklären und zu schützen.

Wie sollte ich mich nun verhalten? Kann ich mich irgendwie doch auf meine aoK berufen? Ich lebe wie oben schon erwähnt im Ausland und das außerhalb von Europa. Ich habe mich auch vorschriftsgemäß in Deutschland abgemeldet. Die Frage ist, was können sie überhaupt etwas tun, wenn ich weiterhin nicht zahle? Meine Eltern können sie ja schließlich nicht belangen.

Würde mich über eure konstruktiven Beiträge freuen.

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