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Antwort zu folgender Beschwerde

Da mir der Keilriemen gerissen war und der Kfz-Mechaniker meines Vertrauens im Urlaub war und ich schnell wieder ein funktionstüchtiges Fahrzeug brauchte habe ich mein Kfz per ADAC zu ATU in Cottbus schleppen lassen.

Schon nach kurzer Zeit bekam ich einen Anruf, dass das Ganze teurer wird, da der Keilriemen beim Riss wohl die Servopumpe in Mitleidenschaft gezogen hatte. Naja für mich klang das nicht sehr sinnig, aber was sollte ich machen?

Zwischenfazit: Über 600 Euro Reparaturkosten.

Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass mit meiner Lenkung etwas nicht stimmte. Ich also wieder zu ATU, diesmal jedoch in Dachau, da ich dort arbeite.

Das einzig Positive, man nahm sich dem Fall an!

Ich war jedoch sehr erschrocken über die Ursachenanalyse und die Problembehebung.

Die bestand darin, mir zu sagen, dass man nicht weiss woran es liegt und das man nichts Feststellen konnte. Man hat den Motorraum mit Sprühreiniger gereinigt und das Servo-Öl aufgefüllt und mir mit auf den Weg gegeben, ich solle halt immer mal nachschauen. Da ich in der Automobilindustrie im Qualitätsmanagement arbeite war ich schon sehr erschrocken über diese Vorgehensweise. Bei uns nennt man sowas FELDVALIDIERUNG beim Kunden, was unter allen Umständen zu vermeiden ist.

Nun ja, dann hatte ich ca. zwei Monate Ruhe, bis ich wieder Geräusche aus dem Motorraum hörte und meine Lenkung in Kurven ausfiel, was natürlich Sicherheitsrelevant ist.

Da ich mir geschworen hatte mein Fahrzeug nie wieder zu ATU zu bringen, brachte ich es direkt zu einer freien Werkstatt. Was ATU nicht schaffte konnte diese freie Werkstatt innerhalb eines halben Tages feststellen. Hochdruckleitung falsch angeschlossen und dadurch Servopumpe trocken gelaufen, was dazu führte, dass diese auch kaputt war. Das Ganze hat mich weitere 160 Euro gekostet.

Mit dieser Rechnung und ordentlich Wut im Bauch bin ich also wieder zu ATU gefahren. Es war nicht schön für die Angestellten dort. Bereits im Verkaufsraum wurde es sehr laut. Ich drohte mit meinem Anwalt. Dies führte dazu, dass man mich aus dem Verkaufsraum rein in die Werkstatt führte um sich selbst aus der Schusslinie zu bringen. Auch der Meister hatte dort nichts zu lachen. Ich forderte, dass er mein Auto reparieren solle und nicht irgendein Bäcker oder Bauer. Daraufhin sagte er, dass Meister hier keine Autos reparieren. Ich sparte mir die Frage wozu er dann überhaupt da ist.

Fazit: Ich stellte klare Forderungen. Bekam Mietwagen, die 160 Euro Rechnung bezahlt und sämtliche relevante Teile wurden getauscht und mir vor gelegt. Keine Entschuldigung oder sonst was.

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