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Antwort zu folgender Beschwerde
Meine Eltern sind Rentner und der Deutschen Sprache nur teilweise mächtig. Damit sind Sie von Haus aus willkommene Opfer für allerlei Betrüger und Abzocker. Zahlreiche Haustürgeschäfte mußten wir über die Jahre erfolgreich zu unseren Gunsten annulieren.

Mir und meinem Bruder ist es immer wieder ein Rätsel, mit welch perfiden Methoden diese Ganoven es immer wieder schaffen, ahnungs- und oft wehrlosen Menschen das ohnehin knappe Geld aus der Tasche zu ziehen.

Mit den Ganoven, die man als solche vermeintlich sofort erkennt, könnte man ja noch leben. Am schlimmsten sind aber diejenigen, die gut getarnt als Saubermänner daherkommen. Ich hatte vor einiger Zeit das zweifelhafte Vergnügen, dem damaligen Chef von Premiere, Herrn Kofler, anläßlich einer VIP Veranstaltung beizuwohnen. Zwischen den Dingen, die er so von sich gab und dem Verhalten gegenüber meinen Eltern liegen, wie man sich schon denken kann, Welten.

Aber nun zu den Fakten: irgendwann flatterte bei meinen Eltern eine Forderung von Premiere herein. Angeblich hatten Sie irgend ein Paket bestellt, welches aufpreispflichtig sei. Einziges Problem: keiner wußte etwas von dem bestellten Paket. Nach einigem hin und her landete der gesamte Vorgang bei einem Inkassobüro namens Infoscore. Meiner Bitte nach einer exakten Ausformulierung der Anspruchsgrundlagen sowie Übersendung von aussagekräftigen Vertragsunterlagen, Kontodaten etc. zur Rekonstruktion der angeblichen Forderung kam man SEIT 2005 nicht nach. Totale Funkstille.

Über dreieinhalb Jahre später setzt Premiere nun einen drauf und startet den nächsten Angriff auf meine Lachmuskeln. Eine Kanzlei Rainer Haas & Kollegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH will nun einen Betrag haben, der nicht im geringsten zur Phantasieforderung von Infoscore passen will. Die Forderung, wenn Sie denn je bestanden hätte, wäre natürlich längst verjährt. Also, wieder den gleichen Brief - bitte Ausformulierung der Anspruchsgrundlagen und Übersendung von aussagekräftigen Vertrags- und Kontounterlagen.

Den weiteren Aktionen dieser Vögel sehen wir gelassen entgegen. Trotzdem ist es traurig, daß sich diese Masche offenbar lohnt. Würden nicht ausreichend unbedarfte Menschen einknicken und auf diese Methoden reinfallen, bliebe allen mehr wertvolle Zeit für sinnvolle Dinge.

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