Aufgrund einer kaputten Kopfhörerbuchse (einseitiges Signal) habe ich meinen iPod 30gb zu dieser Firma eingeschickt, weil ich den Versprechungen auf der Homepage glauben schenkte.
Mitte März habe ich mein Gerät eingeschickt. Daraufhin passierte erst mal überhaupt nichts. Nach einigen Wochen habe ich nachgefragt, was los sei. Daraufhin kam am nächsten Tag eine Analysemail mit, zusammengefasst, folgendem Inhalt:
"Gerät geprüft - Buchse kaputt - muss ausgewechselt werden.
Option 1 - zurücksenden (6,90 € Portokosten).
Option 2 - Reparatur für 30,00 € (bei Überweisung akzeptieren Sie die Reparaturzeit von 5-12 Tagen)
Option 3 - kostenlose Entsorgung des Geräts.
Bitte teilen Sie uns Ihre Wunschoption mit."
Ich antwortete, dass ich Option 2 wählen will und erwartete eine Bestätigung. Da diese ausblieb und ich das Gerät zügig wieder haben wollte, überwies ich einen Tag später den Betrag und informierte die Firma per Mail darüber.
Dann ging das Warten ohne Antworten oder reparierte Ware weiter. Nach weiteren Wochen wurde es mir zuviel, so dass ich am 10.04.2012 eine verärgerte Mail schrieb. Die versprochener Zeit von fünf bis zwölf Tagen war schließlich bereits längst überschritten, und das Geld war überwiesen.
Darauf kam schnell Antwort: Das Gerät befände sich in der Reparatur. Ein Tag später kam eine weitere Mail, die mich zunächst zuversichtlich stimmte: Die Ware sei an UPS übergeben worden und würde in den kommenden Tagen verschickt werden. Zitat "Bitte haben sie Verständnis, dass wir keinen Einfluss auf die Lieferzeiten von UPS haben".
Nach weiterem Warten - welch Wunder, ohne Resultat - sah ich mir den UPS-Tracking-Link ein wenig genauer an, um festzustellen, dass zwar in der Tat der Auftrag eingereicht worden war ("ein Versandaufkleber wurde erstellt"), dies jedoch bei weitem noch nicht zwangsläufig die übergab der Ware selbst mit einschließt (siehe Beschreibung UPS-Quantum-View).
Fazit: Die Firma PodMod erlaubt sich die bodenlose Frechheit, ihre Kunden anzulügen. Unter dem Deckmantel der UPS-Versanddauer wird die übergab der Ware weiter verzögert, da diese noch nicht zur bloßen Erstellung eines UPS-Auftrages übergeben werden muss.
Vor einer Woche (19.04.2012) habe ich dann eine Mail verfasst, in der ich Fristen gesetzt habe:
Nach sieben Tagen veröffentliche ich meinen Unmut im Internet (was hiermit und auf anderen Plattformen geschieht), nach 14 Tagen leite ich rechtliche Schritte ein (wenn die Ware innerhalb des Zeitraums nicht zu gesandt wird).
Da ich annehme, dass offensichtlich weitere sieben Tage ohne Antwort oder Zusendung der Ware verstreichen werden, bin ich wohl wirklich dazu gezwungen, die Firma anzuzeigen.