Heute habe ich zum wiederholten Male festgestellt, dass das Verkaufspersonal bei Reichelt immer wieder versucht, ahnungslosen Kunden zerrissene, zerknüllte und unbrauchbare Geldscheine unterzujubeln. Im schlimmsten Fall akzeptiert ein anderes Geschäft diesen Geldschein nicht und man bleibt auf seinem Verlust sitzen. Ich bin sicher, dass es bereits vielen Kunden so ergangen ist.
Reichelt spekuliert einfach darauf, dass Kunden dies zu spät bemerken und nichts mehr beweisen können. Und was mich dabei richtig sauer macht, ist die Tatsache, dass wenn man den Kassierer auf das Problem anspricht, patzige und rotzfreche Antworten erhält. So mit einem Unterton wie: "Wenn ihnen hier irgendwas nicht passt, können sie ja woanders einkaufen" oder "ist doch alles halb so wild, stellen sie sich nicht so an". Man könnte sich ja auch einfach entschuldigen und die Sache ist gegessen. Gerade dieses Verhalten macht mich extrem wütend. Da man offensichtlich denkt, dass man in so einem großen Unternehmen nicht auf jeden einzelnen Kunden angewiesen ist. Auch wenn es möglicherweise kleinlich und lächerlich klingt, hätte ich große Lust, ein Verfahren wegen versuchten Betruges gegen diesen Mitarbeiter bzw. das Unternehmen einzuleiten.
Und das ist nicht das einzige Problem. Wenn man bedenkt, wie oft das Wechselgeld nicht stimmt, das man vom Kassierer zurück erhält, ist das für Reichelt ein gutes Geschäft. Man muss sich nur einmal vor Augen führen, wie oft am Tag das gemacht wird. Selbst wenn jeder dritte Kunde nur um 20 Cent veräppelt wird, ist das auf ein Jahr hoch gerechnet ein lohnendes Geschäft. Natürlich fällt das schnell auf, wenn man sich nur ein Getränk kauft. Jedoch wenn man 10 oder 15 Produkte kauft, wird das schnelle Nachrechnen an der Kasse unmöglich.