Auch ich habe mir eine Photovoltaikanlage aufs Dach montieren lassen. Die Module waren bereits am 25.02.2012 montiert, zu diesem Zeitpunkt habe ich die Anlage auch an die Bundesnetzagentur gemeldet. Am 13.03.2012 wurde die wechselstromseitige Verkabelung fertiggestellt. Zeitgleich ging der Antrag für den Netzanschluss an die EON Bayern AG.
Mitte April bekam ich die Einspeisezusage von der EON Bayern AG zugesendet. Was eigentlich fehlt, sind die Zähler, die die EON Bayern AG bei mir einbauen muss. Ohne Zähler kann ich meine Anlage nicht in Betrieb nehmen. Aber leider hat die EON-Bayern AG bis dato es nicht geschafft, mir diese Zähler zu setzen.
Im EEG2012 steht drin, dass ein Anschluss einer PV-Anlage unverzüglich durch den Netzbetreiber zu erfolgen hat. Des weiteren steht auch drinnen, dass der Netzbetreiber dem Antragsteller einen Zeitplan übermitteln muss, aus dem hervorgeht, wann und wie der Anschluss zu erfolgen hat.
Nachdem bis dato nichts passiert ist, habe ich dem zuständigen Netzcenter in Penzberg eine Frist für den Zählereinbau gesetzt. Keine Resonanz. Darauf habe ich mich bei der Regionalleitung Oberbayern der EON Bayern AG in München über die schleppende Bearbeitung meines Antrages schriftlich beschwert. Bis dato keine Resonanz.
Da ich nicht der einzige Fall im Landkreis Weilheim bin, der nun schon seit Wochen auf den Anschluss seiner PV-Anlage wartet, trete ich nun an die Öffentlichkeit. Das, was hier abgeht, ist die pure Blockade des Ausbaus erneuerbarer Energie.
Die Art und Weise, wie ein Netzbetreiber mit privaten Leuten umgeht, die die Energiewende vorantreiben wollen, ist mehr als bedenklich.
Die EON Bayern AG übersieht leider auch, dass sie durch dieses Verhalten einen Kunden verlieren werden (als Stromabnehmer bin ich noch Kunde bei denen).
Dass der Service, den die EON-Bayern AG abliefert, mehr als ungenügend ist, liest man ja schon in anderen Beiträgen. Hier sollte EON mal endlich eingreifen und die Verantwortlichen zur Rechschaft ziehen.