Sehr geehrte Verantwortliche für den REWE Markt im Kapuzinergraben 19f in Aachen,
es ist das dritte mal, dass ich eine negative Erfahrung in dem angesprochenen Markt in Betreff auf den Spirutosenverkauf gesammelt habe, deswegen wende ich mich an Sie.
Die Abwicklung des Spirtuosenverkaufs dort ist schlichtweg ein kundenunfreundliches, langwährendes Debakel:
- Alle Spirituosen sind weggeschlossen, Angestellte müssen oftmals über die Kasse ausgerufen werden. Das dauert 5 - 10 min. Diese Filiale ist groß und wird stark frequentiert. Oft sieht man hordenweise Leute, die auf die Person mit dem Schlüssel warten.
- Nach 22 Uhr werden keine Spirituosen mehr verkauft. Da dieser Markt bis 24 Uhr offen hat, wirft das natürlich Probleme auf, aber die werden gelöst, indem der Alkoholwächter den Kunden den Alkohol nicht mehr herausgibt. Zudem hängt ein Zettel, der auf das hinweist. Fair enough. Bisher ist es zwei Mal vorgekommen, dass mir die Person an der Kasse die Flasche nicht mehr verkaufen wollte, weil es kurz nach 22 Uhr war. Nach kurzer Diskussion wurde dann aber geklärt, dass ich den Alkohol ja vor 22 Uhr bei mir hatte, sprich den Kaufvorgang dadurch schon gestartet habe. Die Flasche wurde mir dann doch verkauft.
- Heute betrat ich den Markt zwischen 21:40 - 21:45. Mehrere Leute warteten schon vor dem Alkohol. Nach ca. 5 min kam dann auch jemand. Ich setzte meinen Einkauf noch für weitere ca. 5 min fort. Als ich zu den Kassen kam, staunte ich nicht schlecht über zwei Kassen uns schlangeweise Menschen davor. Es wurde zwar mehrfach danach ausgerufen, aber bis eine neue Kasse auf war, vergingen bestimmt weitere 5 min. Als ich dann schließlich dran war, war es kurz nach 10 Uhr.
Die Dame zog alles über den Scanner bis auf die Flasche Schnaps. "Ist nach 10, geht leider nicht mehr." Ich erklärte kurz den Sachverhalt, sie meinte nur, dass das einfach nicht geht. Als ich nach einem Vorgesetzten fragte, verwies sie mich an die Person an Kasse 1. Ich ging dorthin, schilderte kurz mein Anliegen, Herr W. entgegnete nur kurz: "Ist schon richtig so, nach 10 Uhr ist nach 10 Uhr." Ich legte nah, dass es wohl offensichtlich nicht meine Schuld ist, und bisher legte man die 10 Uhr Regel auch nicht nach dem Zeitpunkt des Abkassierens, sondern des "Aus-dem-Regel-Holens" aus. Zudem waren die Kassen unterbesetzt. Er entgegnete nur: "Das ist ein Gesetz der Stadt Aachen, da können wir nix machen. Schönen Abend noch," und kassierte weiter.
Sehr irritiert verließ ich den Markt. Besonders an einem Samstagabend besonders ärgerlich, vor allem da ich direkt von der Spätschicht kam, deswegen konnte ich auch nicht früher da sein.
Wie dem auch sei, die Art und Weise, wie das dort abläuft, ist einfach schlecht und bedarf einer Optimierung. Zudem sollten Angestellte nicht unbedingt mit dem Wort "Gesetz" so herumschlagen. Bitte korrigieren Sie mich, aber meines Erachtens nach gibt es kein Gesetz, das in Aachen den Verkauf von Spirituosen nach 22 Uhr verbietet, sondern es handelt sich dabei um eine Selbstreguliereng seitens REWE. In diesem Falle hätte der Verantwortliche fallgemäss entscheiden sollen, Kundenorientierung wurde aber leider nicht angewandt.
Ich würde mich über eine Antwort freuen. Auch einem Einkaufsgutschein, um meinen Mehraufwand zu verrechnen, der entstand, als ich dann zum Kiosk deswegen musste, würde ich offen gegenüber stehen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas S.