Am 24.10.12 bin ich durch eine besonders hohe Abbuchung von meinem Konto (verschiedene Nachberechnungen angeblich aufgrund eines technischen Fehlers, wie mir die Dame am Telefon sagte), die das vierfache der normalen Gebühr betrug, auf das weiterhin berechnete Sicherheitspaket aufmerksam geworden, welches ich am 01.11.11 per Kontaktformular im eingeloggten Zustand gekündigt hatte. Ich habe es seinerzeit nur aktiviert, um es kündigen zu können, denn das wurde mir so impliziert. Ich habe ein Abo eines renommierten Herstellers für Internetsicherheitsprodukte und daher überhaupt keinen Bedarf für dieses Paket. Ich bin im Gegenteil eher skeptisch, ob durch das Paket nicht etwa ein Schaden entstanden ist.
Aufgrund des relativ geringen aber dennoch unnötigen Betrages ist dies zunächst nicht aufgefallen. Angeblich wäre ich diesbez. per Mail auf das Erfordernis einer schriftlichen Kündigung aufmerksam gemacht worden, an welche Mailadresse dies gesandt wurde, konnte man mir jedoch nicht genau sagen. Ich habe sämtliche in Frage kommende Mailaccounts nochmal durchforstet, auch kontrolliere ich den Spamordner regelmäßig und gewissenhaft - nichts. Das Ganze ist für mich auch nicht nachvollziehbar: ich kann eine Option zwar eingeloggt buchen, aber nicht auf dem gleichen Wege kündigen?
Angeblich hing/hängt mein Vertragszustand also zusätzlich in irgendeinem nicht korrekten Zustand, der so einiges ausgelöst hat/haben soll. Die Telefondame, die mich übrigens kaum zu Wort kommen ließ, faselte etwas von "offener Transaction Workorder" oder so. Offen gesagt ist mir das ziemlich Wurscht, ich als Kundin möchte einfach nur, dass es läuft, denn dafür bezahle ich ja auch.
Die 100er Leitung bringt nicht die erwartete Leistung (ich bin mir im Klaren darüber, dass es auch rechnerabhängig ist, aber es ist nur ein geringer Unterschied zur vorherigen 14er Leitung und in den letzten Wochen fliegt man auch schon mal aus dem Netz bei hohem Traffic) und auch hier wurde der Vertrag aus angeblich technischen Gründen noch nicht auf die 32er umgestellt. Das Modem, das mich zusätzlich 5,- EUR kostet, hat für mich nur den Vorteil, das WLAN nachts zu deaktivieren. Das ursprünglich gewünschte Anschließen einer Festplatte hat sich als äußerst unpraktisch erwiesen.
Auf all das ist man jedoch nicht weiter eingegangen. Daher habe ich nun fristgemäß zum Ablauf der 24monatigen Mindestvertragslaufzeit gekündigt. Dies wurde mir schriftlich zwar bestätigt, jedoch mit einem falschen Termin. Die Auftragsbestätigung habe ich im Sept. 2011 erhalten und der ganze Kram im Oktober 2011 eingerichtet, der Kündigungstermin ist aber Ende Juni 2014. Das passt nicht! Ich möchte nicht mehr länger als nötig Kunde sein und auch nicht für die technischen Defizite dieser Firma aufkommen müssen.
Fazit: Kündigung des Vertrags und sämtlicher etwaiger Optionen fristgerecht zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten im Oktober 2013 und kostenlose rücwirkende Umstellung von Internet & Phone 100 auf Internet & Phone zum Ablauf der Mindestlaufzeit von zwölf Monaten im Oktober 2012.