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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich hatte es angedroht, es im Internet zu benennen und man nimmt es anscheinend wenig ernst. auch ist es nicht das 1. Mal, dass es speziell mit Kempten Ärger gibt, sondern in den letzten Jahren JEDES MAL, wenn ich mich dorthin gewandt habe.

Für meine erw. psych. schwerbehinderte Tochter hatte ich aus ganz bestimmten Gründen (Kosten für Fahrten und Betreuung, Unterstützung im Alltag) das Kindergeld zugesprochen bekommen.

Für wen das interessant ist, hier der Antragsablauf und die Rechtsgrundlagen:

http://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente/72570-kindergeld-erwachsene-behindert.html

Schon mit dieser Sache vor 1 Jahr gab es Hickhack, man schickte Unterlagen an meine alte Anschrift, obwohl ich den Umzug im Sommer 2011 pünktlich mitgeteilt hatte.
Als man das "begriffen" hatte, kamen Unterlagen an die falsche Hausnummer und waren wieder tagelang unterwegs.

Ende August dieses Jahr erhielt ich die Unterlagen für die Weiterbewilligung - sie geisterten VIERZEHN TAGE durch die Republik, weil die Familienkasse
aus unerfindlichen Gründen SCHON WIEDER die ALTE Anschrift von 2011 benutzt hatte.

1. Ärgernis: 14 Tage Verzögerung zusätzlich und die Auszahlung wurde einfach eingestellt.

Umgehend habe ich die Unterlagen komplett eingereicht, begleitet von Fax UND Email und auf den Missstand und die Dringlichkeit hingewiesen.

Keine Antwort!

"Servicetelefon": Man kümmert sich drum, Adresse geprüft: sie ist im System RICHTIG, ich sollte in 14 Tagen Antwort haben.

Pustekuchen!

Bis heute NICHTS und auch nun für November NICHTS.
3 Anrufe bei dem "Servicetelefon" blieben seichtes Geblubber, ein Rückruf ist nicht erfolgt, JEDES MAL wird versprochen, dass innerhalb 4 Werktagen ein Rückruf erfolgt und die Sache als "dringlich" weitergegeben wird.

Eine Bearbeitungszeit von 6 Wochen sei die Regel. Man habe den Weiterbewilligungsantrag ja RECHTZEITIG ANFANG AUGUST abgeschickt!

Das mag schon sein - aber an die FALSCHE ADRESSE!

Nun: es sind bereits ELF Wochen vergangen zuzüglich ZWEI Wochen wegen dieser SCHLAMPIGKEIT = 13 Wochen!

Eine weitere schriftliche Beschwerde an die Familienkasse Kempten sowie auch an das Kundenreaktionsmanagement Nürnberg blieben UNBEANTWORTET.

Soeben verspricht nun die 4. Servicedame (nun angeblich die Vorgesetzte) - weiss-der-Geier-wo. irgendwo in Rosenheim. dass sie UMGEHEND die Teamleitung anruft und die Dringlichkeit erneut anmahnt.

Sagt man mir doch tatsächlich:
Bei dem großen Arbeitsanfall und der Bearbeitung würde die zeitliche Abfolge beachtet, aber nicht nach Dringlichkeit unterschieden.

Das hätte ich mir in meinem Berufsleben mal erlauben sollen!
Denkt die Familienkasse eigentlich, dass man gerade in so einem Falle das Kindergeld aus "Jux und Tollerei" beantragt?

Ständig leihe ich mir Geld, da ich die weiten Fahrten wöchentlich nicht stemmen kann. Inzwischen fehlt immerhin ein Betrag von knapp 600 Euro!

Ich musste vor einigen Jahren schon mal "androhen", dass ich mich ins Auto setze und in 30 Minuten vor der Tür stehe - aber mit Begleitung der örtlichen Presse. Dann ging es auf einmal schnell.

Es ist ein absolutes Ärgernis, dass Leistungen, die dem Bürger zustehen und die LAUFEN sollten, einfach nicht laufen! Jedoch ist man mit dem EINSTELLEN dieser Leistungen sehr schnell!

Im Falle einer dringend benötigten Unterstützung, gerade wenn es um einen behinderten Menschen geht, ist es einfach skandalös - hier auch davon zu sprechen, dass nicht nach "Prioritäten" gearbeitet wird, nicht einmal, wenn die Behörde den Bock selbst geschossen hat.

Bei der Gelegenheit möchte man daran erinnern, dass Behörde sowie Leistungen von unseren Steuergeldern finanziert werden!
Gerne würde ich auch persönlich daran erinnern - aber dem Bürger ist es ja nicht gegeben, einen Sachbearbeiter ans Telefon zu bekommen - es wird alles über Callcenter abgewälzt.

Meine Geduld ist zu Ende - wenn nicht der versprochene Rückruf UND die umgehende Bearbeitung erfolgt, werde ich eine Untätigkeitsklage beim SG einreichen nebst einstweiliger Anordnung aufgrund der Dringlichkeit.

Man sollte die Möglichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung der verantwortlichen Geschäftsleitung haben, dann würde man vielleicht "ernster" genommen!

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