16.12.12 Ausgangssituation: Ich habe versehentlich nicht alle Adressen in eBay aktualisiert, also wurde das Paket an meine alte Anschrift gesendet. Seit Tagen versuche ich herauszubekommen was mit meinem Handy, das mit DPD verschickt wurde, passiert ist. Inzwischen habe ich E-Mails geschrieben, der Absender hat sich gekümmert, die Geschichte habe ich inzwischen zig Mitarbeitern von DPD erzählt und es wird immer abenteuerlicher. Heute werde ich 70 km fahren und selbst an der Türe klingeln, wo dieses Paket angeblich abgegeben wurde. Im Folgenden die Antwort von DPD an den Absender und meine Antwort hierzu an DPD. Guten Abend Frau Jaxxxxx,
"Hallo,
da die Sendung bereits mit der falschen Adresse in den Versand ging, erfolgte von unserer Seite hier keine Falschzustellung.
Die Abholung und Rücksendung erfolgt dementsprechend auch nicht auf unsere Kosten, da der Zustellfahrer die Sendung bei der Adresse zustellte, die auf dem Paketschein stand.
Mit freundlichen Grüßen
Christina Jaxxxxx"
Zum xten mal.
Das Paket war an "Monika Ricxxxx" adressiert und wurde dann bei der Zustellung zu "Zollxxxx" und zusätzlich wurde mit einem anderen Namen unterschrieben. Alle Paketdienste können dicht machen, wenn Kuriere unfähig sind mit einer "falschen" Anschrift umzugehen. Heute hat mich eine Mitarbeiterin von DPD, ich vermute Wendlingen, angerufen. Anscheinend war der Kurier nachträglich an der Adresse und hat bestätigt, dass an der Haustüre weder Ricxxxx noch Zollxxxx steht. Wieso kann er es dann bei Zollxxxx zustellen, wenn doch der Absender von diesem Namen nichts weiß und auf dem Paket Ricxxxx stand? Pakete verschwinden nicht einfach! Zollxxxx konnte nur der Kurier aus früheren Zeiten (2 Jahre wohnen wir nicht mehr dort) wissen. Selbst wenn er es aus früherer Gewohnheit in die Garage gelegt hat müsste er dies ja noch wissen. Es ist eine kleine Hofeinfahrt um in die Garage zu gehen muss man an der Wohnungstür vorbei, ABER: Er hat es ja zugestellt laut seinem Scanner, also stimmt doch was nicht. Wieso geht er nicht wieder hin auf seiner Tour, klingelt und stellt das Missverständniss klar?
Wenn ein Empfänger umgezogen ist kann DPD auch nicht einfach sagen Pech gehabt, hätte der Versender sich mal besser informiert. Letztendlich ist es egal, Fakt ist: Straße und Ort stimmten, Person wohnt nicht dort, also gibt es für solche Fälle Vorgehensweisen die ein Kurierdienst einzuhalten hat.
Warum, wieso, weshalb die Anschrift so lautet ist egal und geht DPD nichts an.
Eine Person unterschreiben zu lassen und anschließend den Namen nochmals einzugeben setzt zudem einen bewußten Vorgang voraus, jeder der ein Paket entgegen nimmt schaut sich den Namen an und liest auf der Sendung von wem es kommt, sollte er/sie kein Paket erwarten wird dies dem Kurier gegenüber in der Regel kommuniziert, spätestens hier müsste das Denken einsetzen. Abgesehen davon, dass in der Regel niemand eine Sendung unterschreibt deren Empfänger unbekannt ist.
Jetzt den Spieß umzudrehen und die "falsche Adresse" in den Fokus zu rücken ist ja wohl ein Witz. Ihrer Logik kann ich leider nicht folgen. Mir scheint nur übrig zu bleiben selbst die Familie aufzusuchen.
Ich bin selbst als Kurierfahrerin unterwegs und hab zum einen nicht das Geld für solche Späße und zum anderen lass ich mir ungern Mumpitz erzählen!
Mit freundlichen Grüßen
Monika Ricxxxx