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Antwort zu folgender Beschwerde

Ein vor gut drei Jahren in einer Media Markt-Filiale gekauftes und sehr hochwertiges sowie hochpreisiges Notebook zeigte kurz vor Ende der zusätzlich erworbenen Plus-Garantie erhebliche Störungen und war kaum noch zu gebrauchen. Deshalb wurde das Gerät nach Absprache mit dem zuständigen Verkäufer (Herr Kr.) der benannten Filiale zur Reparatur im Rahmen der Garantie eingeschickt.
Um fair zu bleiben, möchte ich vorwegnehmen, dass das Gerät nach der Reparatur schließlich wieder wie erwartet funktioniert und sogar das Netzteil von der externen Werkstatt getauscht wurde.

Der Rest des Vorgangs lief leider alles andere als zufriedenstellend.

Nachdem das Gerät am 01. Dezember noch innerhalb der Garantielaufzeit beim Händler zur Reparatur aufgegeben wurde, mussten einige Formulare ausgefüllt werden.
Einen Vordruck für den Falle einer nötig werdenden Datenrettung habe ich in Abstimmung mit dem Verkäufer handschriftlich ergänzt und meine Handynummer vermerkt. Schließlich wollte ich aus Zeit- und Kostengründen weder unnötigerweise wieder nach Hause fahren, um zu versuchen, eine Datensicherung vorzunehmen noch einen Datenverlust in Kauf nehmen. Da ein Tausch der Festplatte bei den aufgetretenen Fehlern nicht zu erwarten war, einigten wir uns darauf, dass vor einer Löschung oder einer Datenrettung in jedem Falle Rücksprache mit mir gehalten werdenmuss und vermerkten dies auf dem Formular.

Die voraussichtliche Dauer des Vorgangs wurde mir mit einigen Tagen bis einer Woche angegeben und so verblieben wir mit der Zusage, dass ich bei Änderungen oder Rückfragen schnell per Telefon, Mail oder SMS kontaktiert werde.

Nachdem ich eine Woche später noch keine Rückmeldung vom Verkäufer hatte, rief ich im Markt an und erfuhr, dass mein Gerät irrtümlicherweise an eine andere, nicht zuständige Werkstatt geschickt wurde. Es sei jedoch bereits auf dem Weg in die richtige Werkstatt und wir vereinbarten, dass der Verkäufer sich am folgenden Werktag über den Status erkundigt und mich benachrichtigt.

Einige Tage später rief ich neugierigerweise selbst beim Verkäufer an und konnte keine neuen Informationen erhalten. Beim nächsten Telefonat erfuhr ich dann, dass das Gerät nun im Diagnoseverfahren ist und ich wieder Bescheid bekomme, wenn sich etwas ergibt.

Heute, exakt 16 Tage nach der Übergabe des Notebooks in einer versandfertigen Kartonverpackung an den Händler, erreichte mich eine SMS, dass das Gerät repariert und zur Abholung bereit wäre.
Im Markt nahm ich eine Sichtprüfung des Noteboks vor und freute mich über das ersetzte Netzteil und die beschriebene Fehlerbehebung. Von einer Datenlöschung, einem versehentlichen Verlust oder Ähnlichem stand dort allerdings nichts.

Wie erwähnt ist die Funktion des Notebooks im Moment wieder zuverlässig und akzeptabel, aber der Verlust aller gespeicherten Dokumente, Fotos, Programme, lokalen Sicherungen, Zugangsdaten usw. stimmt mich mehr als unglücklich über den gesamten Vorgang.

Ein Anruf im Markt brachte keine weitere Erklärung außer "Das können wir jetzt auch nicht mehr rückgängig machen. " - nicht unbedingt die von mir gewünschte Reaktion.

Sicherlich ist eine Wiederherstellung der Daten nun sehr unwahrscheinlich, aber eine entsprechend angemessene Reaktion einschließlich einer entsprechenden Wiedergutmachung für die Rekonstruktion und Wiederbeschaffung der alten Daten halte ich für angemessen.

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