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Antwort zu folgender Beschwerde

Ich wollte mich bei GMX wie üblich einloggen - ich landete wie so oft auf einer Werbeseite von GMX. Diese machen es prinzipiell schwer, den Zugang zum Postfach zu finden, aber widerstrebend und versteckt gibt es dann doch immer irgendwo den Link "weiter zum Postfach", ohne daß man irgendetwas kauft, ausprobiert, angibt oder, na Sie kennen das ja.

Diesmal allerdings konnte ich beim besten Willen keine Möglichkeit finden, aus der Werbung und unbehelligt zu meinem Postfach zu kommen. Nochmaliges Einloggen hatte das gleiche Ergebnis, 3-4 mal. Ich wurde genötigt, das (im Gegensatz zu meinem) kostenpflichtige pro-mail-konto auszuprobieren, 1 Monat kostenlos, dann automatische fortlaufendes Abo wie üblich - das hätte mich dann zu meinem neu arrangierten Postfach gebracht. Wenn meine Augen mich nicht getrügt haben, wurde ich tatsächlich gezwungen.

Ich habe mich, ziemlich bedient, darauf eingelassen, wollte dann augenblicklich kündigen - um kostenfrei zu bleiben und in einem Monat mein Konto zurückgesetzt zu sehen auf den ursprünglichen Stand - und nun möchte ich gern wissen: Ist es rechtmäßig, daß ich die Kündigung auf Papier einschicken muß? Denn das wird verlangt. Wenn praktisch oder nötig, schreibe ich gern einen Brief. Aber hier ist es Schikane. Die ZEIT verkehrt per e-mail, das Berliner Bürgeramt verkehrt per e-mail - ich denke das kann man von einem Internetportal, Anbieter von E-Mail-Diensten, ebenfalls erwarten.

Darf GMX eine Kündigung auf elektronischem Wege ignorieren?

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen aus Friedrichshain!

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