Heute, 10.03.2013, wollte ich ab Dresden Hauptbahnhof mit dem Zug Richtung Freiberg, Abfahrt 9:07 von Bahnsteig 13 bis Hainsberg West fahren.
Innerhalb Dresdens war es vorher schon schwierig, (wegen Gleisbauarbeiten der Straßenbahn), überhaupt erst mal zum Hauptbahnhof zu kommen. Dann, sechs Minuten vor Abfahrt, habe ich den Schaffner aufgesucht, von dem ich eine Fahrkarte wollte. Dieser jedoch berief sich auf höheren Befehl, er dürfe mir keine Fahrkarte verkaufen, ich müsse zum Automaten. Wenige Minuten vor Zugabfahrt. Wozu gibt es dann überhaupt Schaffner? Weil sie bei solchem Service vor Schwarzfahren Angst haben?
Wenn schon ein Schaffner da ist, der eh' durch den Zug kommt, welche Chance habe ich denn da als Schwarzfahrer? Da kann doch der Schaffner auch durchkommen und Fahrgeld während der Fahrt kassieren. Außerdem würde der Fahrgast das Geld gerne bezahlen, wenn der Service stimmen würde. Jedoch stimmt dieser Service ganz und gar nicht. Nur die Fahrpreise erhöhen sich automatisch von Jahr zu Jahr, ohne das dafür der Service besser würde.
Kürzlich haben die Dresdner Verkehrsbetriebe gestreikt. Wie wäre denn mal zur Abwechslung ein Streik auf dem Rücken der Bonzen, indem alles weiter fährt, jedoch das eingenommene Geld nicht an die Bonzen in der Verwaltung abgeführt wird, statt die Fahrgäste leiden zu lassen?