Ich habe vor ein paar Tagen über das 1&1-Control-Center die Kündigung zum nächstmöglichen Termin ausgesprochen.
Es kam direkt eine automatisierte Email, dass die Kündigung erst nach erfolgtem Anruf bei einer kostenlosen Service-Nummer abgeschlossen werden kann.
Heute rief ich also diese Nummer an und wie erwartet, wurde ich nach meinem Kündigungsgrund gefragt. Ich erklärte, dass es für Neukunden bessere Konditionen gibt (mein 2-Jahres-Vertrag ist schon lange abgelaufen).
Mir wurde ein neuer 24-Monate-Vertrag zu den günstigen Konditionen eines Neukunden angeboten.
Allerdings würde dazu auch die neue FritzBox gehören.
Ich habe das Vorläufer-Modell und habe gesagt, dass ich die neue FritzBox nicht benötige. Jedoch wurde mir gesagt, dass ich dann aber später keinen Anspruch auf eine neue FritzBox hätte, wenn meine inzwischen 3 Jahre alte Box kaputt gehen würde.
Zunächst bin ich davon ausgegangen, dass mir, wie es Neukunden auf der Homepage bei Abschluss eines 24-Monats-Vertrages zugesichert wird, sowieso kostenlos eine FritzBox zustehen würde.
Da wurde ich eines Besseren belehrt, denn obwohl ich einen neuen 24-Monats-Vertrag mit Neukundenkonditionen abgeschlossen habe, soll ich nun für die neue Fritzbox mit 89,95 € in Vorauskasse gehen (Anteil Fritzbox und Versandkosten), wovon mir nach drei Monaten 29,99 € wieder erstattet werden sollen.
Das bedeutet, dass ich nicht, wie es für Neukunden gilt, die FritzBox (auf der HBomepage als Homeserver bezeichnet) kostenlos dazu bekomme, sondern knapp 60,- € dafür bezahlen muss.
Wenn ich das also auf die 24 Monate Vertragslaufzeit aufteile, liegen die Konditionen also nicht bei den Neukundenkonditionen, sondern monatlich um ca. 2,50 höher.
Ich überlege mir deshalb, den neu abgeschlossenen Vertrag innerhalb der 14-Tages-Frist zu kündigen und außerdem an der vorhergegangenen Kündigung festzuhalten.
Ich fühle mich hier nicht fair behandelt.