Wir haben im Januar 2013 mit der Fa. Theuerkauf, GF, Jürgen Lübke, einen Vertrag über eine Beiladung von
Teneriffa nach Deutschland geschlossen. Lieferfrist sollte, laut mündlicher Aussage, 3-4 Wochen sein. Im Vertrag
stehen 1200 Euro, incl. MwSt., von Haustür zu Haustür (siehe Anlage).
Die Beiladung wurde am 06.02.2013 in
Teneriffa von der spanischen Fa. Magens abgeholt. Von der Fa. Theuerkauf wurde uns mitgeteilt, dass die Beiladung
am 28.02.2013 in Köln eintreffen wird und an uns bis zum Ende der Woche ausgeliefert werden sollte. Gleichzeitig
teilte uns die Fa. Theuerkauf mit, dass wir 600 Euro + MwSt. nachzahlen müssten, sonst bekommen wir unsere Sachen
nicht nach Hause geliefert. Pfandrecht des Spediteurs.
Es wurde behauptet, es wären statt 5 cbm – 8 cbm.
Wir haben das natürlich abgelehnt, weil wir ja nur 5 cbm hatten. Das lässt sich ja auch ganz einfach nachweisen,
weil wir ja alles nur in Kartons versendet haben. 1 M x1 M x1 M = 1 CBM.
Nach einer Recherche unsererseits
haben wir dann von der span. Firma erfahren, dass unsere Beiladung immer noch in Madrid steht. Sie haben
uns mitgeteilt, dass Herr Lübke die Rechnung an sie nicht bezahlt hat und die Beiladung bis zur vollständigen Zahlung
nun dort verbleibt.
Herr Lübke hatte uns gegenüber versichert, dass er die Rechnung bezahlt hat und die
Beiladung am Do. den 07.03.2013 in Madrid abholt. Nach Auskunft der span. Spedition ist Herr Lübke aber nicht in
Madrid bei der Firma aufgetaucht.
Der nächste Termin zur Anlieferung sollte noch vor Ostern sein, aber da ist
auch nichts passiert. Deshalb sind wir zur Polizei Alsfeld/Hessen gegangen und haben Anzeige gegen Herrn Lübke
erstattet.
Am 04.05.2013 haben wir, nach nun fast drei Monaten, die geforderten 595,00 Euro dann doch
zähneknirschend überwiesen, weil wir verhindern wollten, dass unsere Sachen vernichtet oder versteigert werden.
Die Zahlung erfolgte unter Vorbehalt. Danach hat die Fa. Theuerkauf die Beiladung am 08.05.2013 endlich
geliefert.
Jetzt kommt der Hammer, es waren und sind nur 5 CBM! Wir haben den Lieferschein der Anlieferung
von den Kollegen der Fa. Theuerkauf unterschreiben lassen, dass es nur 5 CBM waren. Wir haben Zeugen, welche bei
der Anlieferung dabei waren, welche ebenfalls bezeugen können, dass es nur 5 CBM waren. Wir haben den Lieferschein
von Madrid, da wurden sogar nur 4 CBM berechnet. Wir haben alle Mails gespeichert, auch die, wo Fa. Theuerkauf gedroht
hat, unsere Sachen zu vernichten. Laut Aussage der Polizei ist damit der Beweis für den Betrug und die
Erpressung/Nötigung voll erbracht.
Wir fühlen uns betrogen und abgezockt und fordern jetzt das zu viel gezahlte
Geld zurück. Bisher will die Fa. Theurkauf nicht zahlen, aber wir gehen, wenn es sein muss,
vor Gericht.