Es ist ja hinlänglich bekannt, daß Berlin eine Stadt mit einer enormen
Hundedichte ist.
Man ist es ja mittlerweile auch schon gewohnt, den
"Tretminen" soweit wie möglich auszuweichen. Leider gelingt das nicht
immer, und so kommt es oft vor, daß man ein stinkendes Souvenir unter seiner
Schuhsole mit nach Hause schleppt.
Kürzlich habe ich beobachtet, wie ein
Hundebesitzer seinen Köter unmittelbar neben einem Polizeiwagen mitten auf den
Gehweg scheißen ließ. Ich habe die Polizisten daraufhin direkt gefragt, ob das normal
sei oder ob man etwas dagegen zu unternehmen gedenke?
Es war den Polizisten
schlichtweg wurscht und ich wurde sogar behandelt wie ein lästiger Störenfried. Auf
meine Frage, ob ich denn in Zukunft auch mitten auf die Straße kacken
dürfe, begegnete man mir, daß dies eine Ordnungswidrigkeit sei und ich in einem solchen Fall mit einer Geldstrafe rechnen müsse.
Das leuchtet mir nicht ein - ich zahle doch schließlich Steuern, der Hund
hingegen nicht (Besitzer war ein Punk, der vermutlich noch Stütze für den Köter
bekommt). Für mich ist das ganz klar Klientelpolitik.
Den Kommunisten im
Rathaus ist offensichtlich jedes Mittel recht, an Wählerstimmen zu kommen.
Nicht anders ist zu erklären, warum die Stadt derart mit Graffitis verschandelt
ist.
Eine wählertechnische Minderheit darf das Geld heranschaffen damit, eine
Mehrheit von destruktiven Gesetzesbrechern tun und lassen kann, was sie will.
Hauptsache die richtige Partei wird gewählt...