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Antwort zu folgender Beschwerde

Am 03.01.15 habe ich zusammen mit drei Familienmitgliedern ein Bett im Wert von 2.200,- € gekauft (1,20X2.10X0,60 m). Der Verkäufer war ziemlich hektisch, in Eile und nicht erfreut einen Kunden bedienen zu müssen.

Er fragte uns nach den Wohnungsverhältnissen und wie schilderten, dass wir einen 1,50 m breiten Flur haben und die Wand ca. 2,40 m hoch ist. Aufzug ist vorhanden, Treppenhaus ist breit genug. Er erwiederte sogar uns gegenüber, dass er die Wohngegend und die Häuser kennt. Wir haben auch über die angenehme Umgebung in unserer Wohngegend gesprochen.

Es wurde mit dem Verkäufer besprochen, dass wir den Aufbaudienst nicht in Anspruch nehmen, lediglich die Lieferung. Das Bett wurde mit Verspätung am 17.03.15 geliefert. Der Bettkasten war komplett montiert und lediglich das Kopfteil war noch anzuschrauben.

Doch das Drama beginnt damit, dass das bett zwar im Blut Platz hat, aber weder hochkant gestellt noch gedreht werden kann, um es ins entsprechende Zimmer zu bringen. Durchs Fenster ging es nicht, Türe aushängen alles vergeblich. Die Fahrer waren sehr, sehr nett und haben alles versucht, aber es ging nicht. Auseinanderbauen ging auch nicht, da das Leder nicht einzeln um die Bretter vernäht, sondern lediglich mit einer Naht rundherum gespannt war.

Ich habe das Bett nicht gleich wieder mitnehmen lassen, da enorme Kosten auf mich zugekommen wären 25% Stornogebühr plus 200,- € Fahrerkosten und Einlagerung.

Ich habe mit dem Kundendienst telefoniert und das Problem geschildert. Es wurde mir eine MInderung der Stornigebühr angeboten und die kostenlose Abholung. Also machte ich einen Termin aus, der allerdings erst zweieinhalb Wochen später war. Also Monsterbett im Flut und keins im Zimmer.

Ich habe das Bett inspiziert und erhebliche Mängel festgestellt, Lackfehler, schlechte Naht des Leders, Spanholz nicht richtig überzogen, Einkerbungen, zu fest gedrehte Spaxschrauben und noch einiges. Das heißt ich hätte das Bett so und so nicht angenommen. Der Preis ist für diese miese Qualität wesentlich zu hoch. Der Kundendienstmitarbeiter sagte mir aber, es wäre nicht Höffner dafür verantwortlich sondern der Hersteller, dessen Namen er mir nicht nannte. Ich erwiderte, dass ich mit Höffner einen Vertrag habe und nicht mit dem Hersteller. Ließ er aber nicht gelten.

Bei der Abholung des Bettes erzählten mir die Fahrer, dass sich so eine Geschichte in unserem Haus schon mal ereignet hat und keine Seltenheit sei. Worüber sie sich auch ständig ärgern und es ändert sich nichts. Sie hätten dieses Problem auch schon geschildert und die Verkäufer wüssten dieses Problem und immer wieder müssen sie solche Betten ausliefern.

Ich musste nun ein neues Bett kaufen (natürlich bei einer anderen Firma), die Stornogebühren bezahlen - immerhin 309. - € - (auf den Restscheck warte ich heute noch) und wieder einen Tag Urlaub opfern.

Wie kann es sein, dass, obwohl dieses Problem bekannt ist und die Verkäufer dies wissen, weiterhin Betten geliefert werden, die in einer normalen Mietwohnung (außer einer mit Garagentoren) nie und nimmer im Zimmer platziert werden können.

Ich wurde abgeschmettert und es ging auch nichts mit Kulanz. Ich kann nur sagen NIE WIEDER HÖFFNER, auch wegen der extrem langen Lieferzeiten.

Wir haben vor einiger Zeit für meine Mutter eine Couch gekauft, ging alles reibungslos, aber mit einer extrem langen Lieferzeit und Verschiebung des Termins.

Wir hätten noch mehrere Anschaffungen für mehrere Wohnungen, da Höffner ein großes Sortiment hat, haben wir uns die Anschaffung überlegt, aber nach dieser Geschichte bin ich der Meinung es gibt noch weitere gute Möbelhäuser, die diese Probleme nicht haben.

Ich werde meine Beschwerde mit der Korrespondenz mit dem Kundendienstmitarbieter noch in Papierform an die Geschäftführer von Höffner schicken, mal sehen was passiert.

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