02.09.2015 | 13:56 Uhr · 339 Views · von Sylvia 9614

Hutchison Drei Austria (Wien)

Stammkunden werden definitiv benachteiligt

Bin als ONE-Kunde eingestiegen, wurde dann mit ORANGE zwangsbeglückt und hatte nichts in der Hand um die Übernahme durch DREI zu verhindern. Als jetzt mein Handy kaputt ging, wollte ich mit den bereits erworbenen Punkten (Stufe 5) ein neues Handy - mit der Bonusstufe 5 kostet aber mein neues Handy noch immer deutlich mehr als ein Neukunde für eben dieses Handy bezahlen würde.

Zu diesem Zeitpunkt war mein Vertrag bereits storniert, muss aber (wegen der 24 Monatsbindung) noch bis Jan16 laufen. Ich bat also darum, mich zumindest wie einen "Neukunden" zu werben. Das beantwortete man aber damit, dass man mir "aus Kulanzgründen" die Bonusstufe 6 geben wollte (natürlich nur mit Tarifupgrade von derzeit 10. - EUR auf neu 20. - EUR). Ich suchte mir ein Handy aus, dass als besonderes Special eine biometrische Uhr gratis dazugab, weil diese auch die Freisprecheinrichtung darstellte. Da es Freitag abends war, konnte das Upgrade auf Bonusstufe 6 nicht mehr durchgeführt werden. Ich wurde auf die nächste Woche verwiesen. Müssig zu sagen, dass das Bonusupgrade weitere 4 Arbeitstage gebraucht hat, als es dann endlich durch war, gab es kein Special mehr mit der biometrischen Gratisuhr.

Ich bat darum, den Mehrwert der Uhr (damals mit 165. - EUR angegeben) in anderer Form auszugleichen. Da wurde ich aus dem Shop gewiesen. Man rief mir noch nach, dass die Bonusstufe nun wieder auf 5 reduziert wird (weil ich ja kein neues Handy gekauft habe, da die Uhr fehlte) und als ich nach Hause kam fand ich die Bestätigung über den Tarifwechsel vor. Ich könnt auszucken!

Müßig zu erwähnen, dass der Tarifwechsel mit 19,90 EUR in Rechnung gestellt wird.

Meine Forderung

Behandlung wie ein Neukunde

Kommentar

09.09.2015 | 14:56 Uhr · Sylvia 9614

Nachdem ich die Nachricht von Ihnen hatte, dass sich diese Firma auch von Ihrer geschätzten Intervention nicht beeindrucken ließ, packte ich mich zusammen und bin nochmals in den Shop gefahren, um dort persönlich und wirklich für alle dort anwesenden Kunden hörbar dermaßen meiner Wut Ausdruck zu geben, dass man den Filialleiter bemühte um mich zu beschwichtigen. Damit hatte ich mein Ziel erreicht, ich hatte endlich die Gelegenheit, einem Vorgesetzten zu erklären, was schief gelaufen ist. Und dieser Shopleiter war dann wirklich persönlich sehr engagiert, um den Schaden zu begrenzen. Er kam mir maximal entgegen, sodass ich von einer bereits ausgesprochenen Kündigung wieder Abstand nahm. Aber wie gesagt, ich hab mir mein Einlenken deutlich bezahlen lassen! Der Zeitaufwand war enorm für mich und ich bleibe bei meiner Meinung, dass man bei all jenen Firmen, wo man es nur noch mit Callcenters zu tun hat, am besten die Finger lässt - egal wie verlockend ein Angebot sein mag, die Tatsache, dass es keine persönliche Kunden/Verkäuferbeziehung mehr geben kann, weil alle Kontakte mittels irgendwelcher Formulare oder durch Callcenter-Mitarbeiter anonymisiert werden muss einem zu denken geben.
Trotzdem Danke, dass sie sich für derartige Dinge einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Vogler