Seit 10 Jahren verkaufen wir aktiv Sachen über das Internet, und es läuft ganz gut.
Aber PayPal schränkte in den letzten Jahren so oft das Konto ein, dass wir unseren Kontokorrent-Kredit deutlich ausreizen mussten.
Hierbei muss man folgendes nicht vergessen: PayPal bereichert sich an unserem Geld, dass zwangsweise auf den Konten von PayPal liegt, während wir Zinskosten haben, weil wir fremdes Geld leihen müssen!
Zwischenzeitlich hatte PayPal über 50.000 € für über 60 Tage einbehalten. Das ist für manche Unternehmen eine ernsthafte Bedrohung.
Die Begründung dafür ist, das damit den verkaufsfördernden Käuferschutz dadurch aufrecht erhält. Durch gewisse Indikatoren (z. B. mehrere Negativ-Bewertungen in kurzer Zeit oder steil steigende Umsätze) wird dieser Schutz eben aktiv. Sinn ist: der Händler darf ja nicht verschwinden, ohne den Kunden eventuelle Ansprüche zurück zu zahlen.
Mein Antwort darauf hin: Dann gebt mir doch wenigstens die Möglichkeit, von dem einbehaltenen Geld Rückzahlungen an die Kunden zu leisten. Auch das ginge nicht!
Das heisst, uns wurde Summe x eingefroren bei PayPal, und obendrauf mussten wir den Kunden ja trotzdem ihre Retouren bezahlen von unserem noch übrig gebliebenen Geld! Wer soll dann die Mitarbeiter bezahlen?
Meine Forderung an PayPal (Europe):
PayPal darf unser Geld nicht einbehalten!
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 1
Ich würde die europäische Bankenaufsicht einschalten.
Problem: wenn man sich wehrt, wird man wahrscheinlich irgendwann von Paypal gesperrt.
Fazit: Wer Macht hat, nutzt diese auf jeden Fall aus.