eBay, die Plattform für - sagen wir mal höflich - Lächerlichkeiten.
Seit geraumer Zeit beobachte ich, dass bei eBay Gegenstände angeboten werden, welche bei der Nachlassauktion des Schauspiels Pierre Brice in Berlin (Auktionshaus Historia) ersteigert wurden.
Unter anderem mehrere Konvolute aus Büchern, die zusammen für ca. 80 Euro auf der Auktion weggingen und jetzt pro Buch für mindestens 45 Euro bei eBay zum "Angebot" stehen.
Auch diverse andere Gegenstände, die z. B. für 100 Euro ersteigert wurden, werden jetzt für rund 500 Euro "angeboten".
Die Krönung jedoch ist ein "Reiseschminkkoffer". Dieser wurde von einem sog. "fashion-shop" für ganze 220 Euro ersteigert. Zuzüglich der obligatorischen 25 % Auktionsgebühr hat diese Person (oder sein/e Mithelfer) 275 Euro dafür bezahlt. Und heute steht eben dieser Koffer für sage und schreibe 2.999 Euro bei eBay "im Angebot".
Auf meinen Hinweis an den Anbieter, dass er sich diesen Preis noch einmal überlegen sollte, da er sich und seine "Firma" sonst lächerlich machen könnte, wurde von diesem postwendend gedroht, man würde sich "überlegen, sich an eBay und Anwalt zu wenden". Diese Antwort bestätigte das Bild, welches ich mir von dieser "Firma" gemacht hatte.
Und mein Hinweis an eBay wurde natürlich mit den obligatorischen Textbausteinen "beantwortet". Denen ist es egal, was sie da einstellen, Hauptsache, bei einem eventuellen Verkauf stimmt die eigene Kasse.
Und dass eBay auf weitergeleitete Beschwerden nicht reagiert, ist - wie auch in diesem Fall - ganz natürlich, denn WAS sollten sie auch darauf antworten?
Meine Forderung an eBay International:
Mal überlegen, wie man sich nicht noch lächerlicher macht.
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 2
Das einzige, was man bei eBay kann, ist den Knopf für die vorgefertigten Textbausteine zu drücken - peinlich nur, wenn selbst diese noch nicht mal passend sind.
Es hat sich nichts geändert - wie vermutet.