Unberechtigte Forderungen und Verwaltungswirrwarr

Berlin

Die Firma Primastrom hat gewisse Schwierigkeiten im Umgang mit ihren Kunden, von denen ich nun folgend berichten möchte. Es geht dabei nicht um die vielen "Kleinigkeiten", welche mir seit numehr 3 Jahren wiederfahren. Zu diesen gehören unberechtigte Einzüge von meinem Konto, die Unfähigeit sich ändernde Daten ins System einzuspeisen (selbst im 3. Versuch), oder aber einfachste Fragen präzise zu beantworten. An all diese Sachen hatte ich mich bereits "gewöhnt", aber beim Thema Geld hört der Spaß bekanntlich auf!

Primastrom hat von mir jeden Monat pünktlich per Überweisung den Abschlag bekommen. Im September 2015 zog man dann kurzerhand und völlig überraschend den Betrag per SEPA-Mandat von meinem Konto ein. Der fällige Betrag war 1. bereits überwiesen und 2. hatte Primastrom kein SEPA-Mandat für mein Konto. Daher wurde die Lastschrift natürlich von mir zurückgeholt. Daraufhin kam eine Mahnung, der natürlich umgehend widersprochen wurde. Dieser Sachverhalt ließ sich noch recht leicht per Telefon (Hotline) lösen; dachte ich. Selbes widerholte sich für den Monat Oktober, trotz meines Schreibens mit dem Hinweis, das kein SEPA-Mandat besteht. Dazu kam im selben Zeitraum (August 2015) eine Erhöhung der Abschlagszahlungen, welche ich telefonisch ablehnte (Ich hatte bei Jahresrechnung Überschuss!). Diesem Widerspruch wurde telefonisch auch statt gegeben, so dass ich weiter den ursprünglichen Abschlag zahlte. Zum Monat Oktober erfolgte dann eine außerordentliche Kündigung durch mich aufgrund von Preiserhöhungen. Auf diese Kündigung wurde sage und schreibe 3 Monate nicht reagiert! Zum 01.11.2015 bin ich auch noch umgezogen und somit nahm das Drama seinen Lauf. Primastrom hat mir im Monat November gekündigt und mich an den Grundversorger zurückgeschaltet. Die Rückschaltung erfolgte am 24.11.2015, also 23 Tage nach meinem Auszug aus besagter Wohnung. Über diesen Umzug ist Primastrom am 15.10.2015 informiert worden. Dazu kommt, dass das Vertragsverhältnis zu diesem Zeitpunkt längst gekündigt war. Eine Schlussrechnung wird bis jetzt verweigert, obwohl der Endzählerstand längst übermittelt wurde. Ferner fordert Primastrom von mir Mahngebühren (für die zurückgeholten SEPA-Mandate), Gebühren für die Rückschaltung an den Grundversorger, die Grundgebühr bis zum Ende der eigentlichen Vertragslaufzeit, die Abschlagszahlung für den Monat November und rückwirkend zum Monat August die erhöhten Abschlagszahlungen.

Es gibt nunmehr einen immensen Schriftverkehr zwischen der Firma Primastrom und mir. Da dieser aber leider der Firma Primastrom nicht hilft diesen Fall vernünftig zu bearbeiten versuche ich es mit dieser Beschwerde bevor ich mich an die Schlichtungsstelle wende. Leider wird bei den Schreiben von Primastrom selten auf die kritischen Punkte eingegangen, wodurch eine Lösung dieses Problems unmöglich erscheint.

Bestell-/Kundennummer: 7890003840

Meine Forderung an primastrom:

Erstellung der Schlussrechnung, Verzicht auf alle aktuell offenen Forderungen

Antwort auf die Beschwerde vom 20.01.2016
primastrom GmbH

Abteilung: Kundenbetreuung

04.02.2016 | 09:06 Uhr

Sehr geehrte/r Reclaboxer/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Nach erneuter Prüfung Ihres Anliegens könne wir Ihre Darstellung weitestgehend bestätigten. Wir bedauern die geschilderten Umstände sehr und können Ihre Unzufriedenheit verstehen. Für die entstandenen Unannehmlichkeiten möchten wir uns entschuldigen.

Wir haben sämtliche Rücklastschrift- und Mahngebühren storniert und sie können alle dahingehenden Forderungen als gegenstandslos betrachten. Die Zählerstelle an Ihrem vorherigen Wohnort rechnen wir mit Datum zum 01.11.2016 ab. Eine entsprechende Abschlussrechnung lassen wir Ihnen zeitnah zukommen und etwaiges Guthaben werden wir Ihnen auszahlen.

Wir sind zuversichtlich damit die Angelegenheit abschließend geklärt zu haben und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr primastrom Team!

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Moin,

mein Beileid und Verständnis hast Du!
Warte nicht zu lange, die können oder wollen Ihre Probleme einfach nicht sehen und abstellen.
Siehe meine eigenen Probleme mit denen

http://de.reclabox.com/beschwerde/109414-primastrom-berlin-strom-prima-aber-buchhaltung-u-service-unfaehig

Ich versuche seit über einem Jahr dass die meine neue Tel.Nr. im System einpflegen.
Zudem bekam ich weder die Mahnungen, auf die sie sich beziehen, noch hat die SH-Netz-Agentur seit 28.12.2015 eine angeblich versendete Mitteilung über die (Neu-) Anmeldung von denen erhalten.

Ich habe auch grad Kontakt zu Bundesnetzagentur aufgenommen.

Viel Erfolg!

Ich danke für diese öffentliche Form der Beschwerde und für die (wenn auch sehr späte) Einsicht meines ehemaligen Energieversorgers.

Der primastrom-"Kundenservice" ist schlichtweg nicht einmal in der Lage,
ein Datum richtig zu schreiben:

In der Firmenantwort wird erwähnt, zum 01.11.2016 abzurechnen, dabei
muss die Abrechnung zum 01.11.2015 erfolgen.

Es sei denn, primastrom beschäftigt Hellseher.