Heute Morgen gegen MEZ 2.00 Uhr wollte ich die Sommerferienreise zu Teilen unserer Familie in Südamerika für uns (5 Personen) im Gegenwert von ca. EUR 5.500. - buchen. Bis zuletzt nachdem ich die Kreditkartendaten eingegeben hatte, war eine Preisrabattierung idHv ca. EUR 600. - ersichtlich. Als ich dann die Buchung vornahm, erschien plötzlich ein um mehr als 10% geänderter und höherer Preis. Innerhalb von Minuten ging ich mit dem Callcenter von Travelgenio (zu der ich von Skyscanner verbunden worden war) in Kontakt. Zuerst drohten mir die Mitarbeiter und machten Druck. Der erste Mitarbeiter, der nur gebrochen Englisch sprach, teilte mir die Stornierungsgebühr idHv EUR 30. - mit. Ich bot auch an mit Überweisung oder Bankomat-Karte das Ticket zu dem ursprünglich ausgewiesenen Preis zu bezahlen. Das ginge nicht, weil dann das Geld nicht innerhalb von 24 Stunden bei ihnen am Konto wäre wurde mir gesagt! - für eine Reise, die in 7 Monaten stattfindet! Als dann meine Frau, die dreisprachig auch Spanisch spricht, sich mit ihm dann in seiner Muttersprache unterhielt, stellte sich heraus, dass man EUR 150. -, nämlich EUR 30. - mal 5 (weil 5 Personen) Stornokosten verrechnen werde, verlangte. Nach langem Hin und Her war man dann bereit auf EUR 120. - die "Dienstleistungs"-Gebühr, die aus meiner Sicht aufgrund einer schlechten Auspreisung des Anbieters erforderlich geworden war, zu reduzieren. Man wollte gar nicht mehr das Geschäft machen, sondern nur mehr die Spesen kassieren - so mein Eindruck. Irgenwie fühlt man sich da schon schlecht behandelt und übervorteilt.
Bestell-/Kundennummer: YE83BZ
Meine Forderung an Travelgenio:
Stornierung ohne Kosten
Antwort auf die Beschwerde vom 24.01.2016
Hallo;
Die in unserem Browser aufgeführten Preise werden automatisch nach den von den Fluggesellschaften vorgegebenen Preisen aktualisiert. Eine Preiserhöhung kann lediglich von der Fluggesellschaft vorgenommen werden.
Innerhalb der nächsten Stunden werden Sie eine Antwort per E-Mail erhalten. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung.
Travelgenio
kommentare und trackbacks 2
Travelgenio hat sich bald nach meiner erfolgten ReclaBox-Meldung, die ich auch an die Interventionsabteilung meiner Kreditkartenfirma ergehen habe lassen, bei mir mit einem Anbot gemeldet, die Bearbeitungskosten abermals zu senken und 75% der einbehaltenen/verrechneten Kosten ebenfalls rückzuüberweisen. Ich habe unter dem Aspekt der Verhältnismäßigkeit - auch wenn ich die Generierung meines Einverständisses für die Bestellung nach wie vor für sehr zweifelhaft bis unseriös halte - das Angebot angenommen, denn ich sehe keinen Sinn darin, wegen de facto EUR 30. - eine Schiedsstelle oder ein Gericht anzurufen. Bis dato ist aber der Refundierungsbetrag noch nicht auf meinem Kreditkartenkonto eingegangen und es existiert nur die Zusage der Gesellschaft.
Zwar hat man relativ rasch nach Kundmachung unserer Unzufriedenheit auf der Website der ReclaBox und unserer massiven Reaktion auch bei unserer Kreditkartenfirma bzw. wohl auch infolge des dadurch erzeugten Drucks zumindest insofern reagiert, als man unter Hinweis auf "außerordentliches Entgegenkommen, das so in den Satzungen / AGBs nicht vorgesehen sei" bereit war, die sofortig nach Buchung stattgefundene Stornierung als nur EINEN Fall mit der EINMALIGEN Stornierungsgebühr für die Rückabwicklung (die eigentlich aus dem verbissenen Festhalten an Formal- und Schutzbestimmungen, die das anbietenden Unternehmen aufgestellt hat, resultierten) in Rechnung zu stellen und die übersteigenden Mehrgebühren prompt zu retournieren. Ein schaler, bittere Beigeschmack ist geblieben, dass man einfach nicht genug aufpassen kann und immer wieder bei elektronischen Bestellungen/Käufen den Betreibern dann ausgeliefert und relativ machtlos gegenübersteht. Danke ReclaBox