Ich habe mich vor dem Auszug aus meiner Wohnung rechtzeitig per E-Mail über die Kündigungsformalitäten informiert. Fristgerecht im Oktober 2015 sandte ich per Post an den Sitz der Firma in der Zimmerstrasse in Berlin ein Kündigungschreiben über die Abbestellung meines dsl-Anschlusses zum nächstmöglichen Termin. Desweiteren bat ich um eine Bestätigung meiner Kündigung.
Diese Kündigung wurde jedoch ignoriert und nun, nach Ablauf des Vertrages im April 2016, werden weiterhin monatliche Beträge von 18.95 von meinem Konto abgebucht, mit der Begründung, primacall hätten mein Kündigungsschreiben im Oktober 2015 nicht erhalten.
Nach mehreren Anrufen bei der Hotline wurde mir mündlich mitgeteilt, dass keine Kündigung meinerseits vorliegen würde.
Aus diesem Grund habe ich per Einschreiben Ende April/Anfang Mai 2016 eine erneute Kündigung verschickt, welche einen Monat später beantwortet wurde, mit der Information, mein Vetrag hätte sich nun automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.
Ich halte diese Forderungen für absolut ungerechtfertigt, es handelt sich meines Erachtens um mutwilligen Betrug, fristgerechte Kündigungen zu ignorieren um noch ein weiteres Jahr abzukassieren!
Bestell-/Kundennummer: 8980726500
Meine Forderung an primacall:
Forderungen ab Mai 2016 gegen mich einstellen
Antwort auf die Beschwerde vom 30.05.2016
Sehr geehrte/r Reclaboxler/in,
vielen Dank für Ihre Anfrage. Zufriedene Kunden liegen uns sehr am Herzen. Wir haben Ihre Beschwerde daher mit Bedauern zur Kenntnis genommen und Ihren Fall nochmals geprüft.
Auch nach erneuter Überprüfung unserer Unterlagen haben wir das von Ihnen erwähnte Kündigungsschreiben aus Oktober 2015 nicht auffinden können. Wir müssen von daher davon ausgehen, dass uns ein entsprechendes Schreiben nicht zugegangen ist. Unsere AGB, die Bestandteil des mit Ihnen geschlossenen Vertrages geworden sind, sehen vor, dass sich ein Vertragsverhältnis automatisch um ein Jahr verlängert, soweit nicht rechtzeitig vor Ende der Vertragslaufzeit eine formgerechte Kündigung ausgesprochen wird. Dies ist nach der aktuellen Sachlage bei Ihnen nicht der Fall, weshalb die Ihnen mitgeteilte Vertragsverlängerung nicht zu beanstanden ist. Vor diesem Hintergrund sind auch die monatlichen Grundgebühren bis zum Ablauf des Verlängerungszeitraums von Ihnen zu leisten.
Gerne überprüfen wir die Angelegenheit erneut, wenn Sie uns einen Zugang Ihres Kündigungsschreibens aus dem Jahr 2015 darlegen können (Rückschein etc.).
Solange kein Versäumnis unseres Hauses ersichtlich ist, möchten wir Sie nachdrücklich darum bitten, es zu unterlassen, in Zukunft weiterhin haltlose Betrugsvorwürfe zu äußern.
Für weitere Fragen können Sie sich gerne unmittelbar bei unserem Kundenservice melden.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr primacall-Team
kommentare und trackbacks 2
Liebes Primacall-Team,
danke für Ihre Antwort - leider habe ich den Brief im Oktober nicht per Einschreiben an Sie versandt.
Mit freundlichem Gruss,
Fabienne Mueller
PS: Weswegen Sie in meinem Fall damit durchkommen