Am 14.09.2016 betrat ich mit meinem Sohn Woolworth, um dort kurze Hosen für meine schwer erkrankte Mutter zu kaufen. Ich fragte den Filialleiter, ob er mir vielleicht sagen könne, wo ich noch suchen könnte. Diese Frage wurde von mir nett und höflich gestellt. Herr S. erwiderte: "Die Sommersaison sei zu Ende und es gäbe keine kurzen Hosen mehr." Ich fragte, ob es vielleicht doch noch Restposten gäbe, wo er mir in einem herablassenden zornigen Ton antwortete, dass es nichts mehr gäbe und nur das, was draußen vor dem Laden stünde, alles sei. Ich ließ mir aufgrund seines Verhaltens seinen Namen geben und teilte ihm mit, dass er vielleicht mal eine Schulung "UMGANG MIT KUNDEN" anstreben sollte.
Ich muss ehrlich sagen, es ist nicht akzeptabel, dass ein Filialleiter sich dermaßen frech und inkompent den Kunden gegenüber verhält. Kein Vorbild für Mitarbeiter. Von Freundlichkeit keinerlei Spur.
Da kann man nur ein Armutszeugnis ausstellen.
Meine Forderung an WOOLWORTH:
Entschuldigung
Antwort auf die Beschwerde vom 16.09.2016
Sehr geehrte Frau Blaschke,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Interesse an unserem Unternehmen.
Die von Ihnen geschilderten Vorgänge entsprechen nicht unseren Vorstellungen von Kundenfreundlichkeit und Service. Aus diesem Grund möchten wir uns in aller Form bei Ihnen für die entstandenen Unannehmlichkeiten entschuldigen. Ihr Hinweis hilft uns, die Servicequalität in unserem Hause weiter zu optimieren.
Wir werden in Ihrem und unserem Sinne durch eine Nachschulung des betreffenden Mitarbeiters die Servicequalität in Lankwitz wieder erhöhen.
Ihr Woolworth-Team
kommentare und trackbacks 4
Diese scheinbar in Mode gekommende Unart, Verkäufer öffentlich mit Namen (!) bloßzustellen, ist unterste Schublade. Der Verkäufer wird öffentlich angeprangert, sein Ruf geschädigt ohne das er dazu Stellung nehmen und sich wehren kann.
Das Empfinden, ob und wann ein Verkäufer unfreundlich erscheint, ist immer rein subjektiv. Zum einen kann jeder mal einen schlechten Tag haben, zum anderen ist es ganz oft so, dass ein Verkäufer nur gestresst, genervt aussehen muss, oder mal normal/angespannt aus der Wäsche guckt, und schon fühlt sich der ein oder andere schon schlecht behandelt, nicht gegrüsst usw
Dann darf sich auch niemand wundern, wenn den Beruf "Verkäufer" kaum noch jemand machen möchte, höchstens wenn er/sie nichts besseres findet, wenn der Job nur noch mit Aushilfskräften besetzt wird, und nicht mehr aus Spaß an dem Job.
Möchten Sie in Ihrem Beruf ständig bewertet werden, zb wenn Sie mal gestresst sind, genervt aussehen, sich nicht gut fühlen und Ihnen nicht zum Lächeln zumute ist? Wohl kaum.
Der Filialleiter hat evt unhöflich reagiert, sowas kommt vor. Vielleicht war ihm das in dem Moment gar nicht bewusst, das kommt nämlich auch vor, wenn man den ganzen Tag im Stress ist und sich mit zig unfreundlichen (!) Kunden von früh bis spät herumärgern muss. Da bleibt es dann irgendwann nicht aus, dass man selber so wird und reagiert, ohne es zu merken.
Vielleicht hat der Verkäufer es selber gemerkt, dass er überreagiert hat, und es tat ihm selber leid.
Vielleicht hat der Verkäufer 5 Minuten bevor Sie das Geschäft betraten, Ärger mit einem anderen Kunden oder Kollegen gehabt, private Probleme etc etc- woher wollen Sie das wissen?
Wenn der Verkäufer Ihnen einmal sagt, dass keine kurzen Hosen mehr da sind, warum bohren Sie weiter und fragen ihn nochmals? Das suggerierte ihm sicherlich, dass Sie seine erste Antwort infrage stellen, so nach dem Motto "vielleicht irrt sich der Verkäufer ja, oder hat selber keinen Überblick über seinen Warenbestand"- dann ist es kein Wunder, dass Verkäufer irgendwann auch genervt sind, wenn sie ein und diesselbe Frage zigmal beantworten müssen, bis man ihnen endlich glaubt und sie für kompetent hält.
Schlussendlich sind wir alle Menschen, und dieses "in die Pfanne hauen", weil einer mal schief guckt und genervt ist, ist nicht okay.
Andere Kunden halten diesen Verkäufer dann möglicherweise für generell unfreundlich, obwohl er das im Grunde vielleicht gar nicht ist.
Sehr geehrter Herr Sattler von Woolworth.
Ich würde Ihnen empfehlen ungehend Strafanzeige zu erstatten.
1. Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetzt wegen nenneung Ihres Namen und Arbeitsplatz in der Öffentlichkeit.
2. Sofern keine Zeugen vohanden.
Rufmord/Verleumdung.
Das es sich um Strafrechliche relevante Anzeigen handelt, brauchen Sie sich keine Sorgen um Ihren Arbeitgeber machen denn er darf sich da nicht einmischen. Sollte er doch einfluss nehmen wollen, macht er sich selber Strafbar wegen Begünstigung einer Straftat und deren Vertuschung.
Sorry, aber wenn es keine Shorts gibt, dann gibt es keine Shorts.
Und wenn Sie betüddelt werden möchten, Frau Blaschke, bzw. Small Talk trotz kompetenter "Beratung" (=es gibt keine weiteren Shorts) wünschen, dann gehen Sie doch zu z. B. Breuninger und bezahlen für Ihre geforderte Beratung.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist gelöst