Die Internetseite http://streamloads.de wirbt mit Internetdownloads zu horrenden Preisen: 96 Euro/Jahr.
Ist man daran interessiert, so gibt man seine E-Mailadresse an, anders ist ein Zugang zur Seite nicht möglich (und man kauft ja schließlich nicht die Katze im Sack). Daraufhin bekommt man eine E-Mail mit einem Link. Erst durch das Folgen dieses Links bekommt man Einblick auf das spärliche Angebot und schon sitzt man in der Falle. Denn:
Laut Angaben von der Firma "service und payment GmbH" in Leipzig, die hinter dieser Internetseite sitzt (und hinter diversen weiteren Seiten mit dem selben System, z.B. tattoo-tip.de und zahlreiche weitere), erkennt einem Interessierten das Recht auf Widerspruch ab da: "Ein Widerruf ist aber laut Widerrufsrecht nur möglich, wenn keine Leistung in Anspruch genommen wurde."
Meines Erachtens nach ist die Leistung das Downloaden eines Programms, Spiels, Films o.Ä. Diese Leistung habe ich nicht in Anspruch genommen. War etwa zehn Sekunden auf der Seite und habe in Anbetracht des Preises einen fristgerechten Widerruf sowohl per E-Mail als auch per Einwurfeinschreiben eingereicht.
Diese Firma definiert "Leistung" wohl ein wenig anders: Alleine durch das Folgen des Links in der E-Mail habe man bereits eine Leistung in Anspruch genommen und somit sei das Recht auf Widerruf verloschen.
Meine Forderung an Service und payment:
Anerkennung meines Widerrufs
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 5
Laut deutschem Recht, sind Sie im Recht. Weisen Sie den Dienstleister darauf hin und fechten Sie den Vertrag an. Anwalt ist nicht notwendig. Einfach nicht bezahlen. Laut diverser TV-Anwälte reicht ein einfacher Widerruf. Reagieren Sie nicht auf Drohungen, auch nicht von zwielichtigen "Inkassozentralen". Das ist ein Millionengeschäft - aber rechtlich nicht okay. Es wird z.B. gegen die europäische Richtlinie zur deutlichen Preiskennzeichnung verstoßen.
Grüße,
Dominik Ratzinger
Die Firma service & payment GmbH hat mittlerweile ein Inkassounternehmen beauftragt. Gegen deren Forderung habe ich nun erneut Widerspruch eingelegt. Die Firma service & payment GmbH selbst reagiert nicht mehr. Ich habe mich von der Verbraucherzentrale beraten lassen, denen die Firma nicht unbekannt ist. Ich werde jetzt einfach nicht weiter reagieren, da ich mich eindeutig im Recht befinde. Dass sich die service & payment GmbH sich hier nicht äußert, spricht für deren Unseriösität.
Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:
Beschwerde ist noch nicht gelöst.
STREAMLOAD ist jetzt "POWERLOAD"
Durch die neueste Umbenennung sieht man, wie unbehelligt man an solchen Seiten manipulieren kann!
Da ich selber seit 09.11.09 von dieser Abofalle betroffen bin, habe ich etwas recherchiert und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass diese "Institution" (denn Unternehmen, was es nicht ist, verfahren nach dem Pinzip Leistung gegen Preis), dass das Betriebsziel nur dass Sammeln von E-Mail Adressen ist.
Mit dann dreiste, unberechtigte Rechnungen und Mahnungen sollen die Kunden in dem Maße eingeschüchtert werden, dass die Möglichkeit, rechtliche Schritte in Erwägung zu ziehen, im Keim erstickt werden.
Beschwerden gegen solche "Arten von Unternehmen" werden einfach ignoriert, geschweige denn überhaupt gelesen.
Ich möchte alle Geschädigten dazu aufrufen, gegen solche Unternehmen Sammelklagen einzubringen, um die Hemmschwelle zum Betreiben solcher Abo-Fallen etwas höher anzusetzen.
Andreas Suttor
STREAMLOAD ist jetzt "POWERLOAD".
Durch die neueste Umbenennung sieht man, wie unbehelligt man an solchen Seiten manipulieren kann!
Da ich selber seit 09.11.09 von dieser Abofalle betroffen bin, habe ich etwas recherchiert und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass diese "Institution" (denn Unternehmen, was es nicht ist, verfahren nach dem Pinzip Leistung gegen Preis), dass das Betriebsziel nur das Sammeln von E-Mail Adressen ist.
Mit dann dreiste, unberechtigte Rechnungen und Mahnungen sollen die Kunden in dem Maße eingeschüchtert werden, dass die Möglichkeit, rechtliche Schritte in Erwägung zu ziehen, im Keim erstickt werden. Beschwerden gegen solche "Arten von Unternehmen" werden einfach ignoriert, geschweige denn überhaupt gelesen.
Ich möchte alle Geschädigten dazu aufrufen, gegen solche Unternehmen Sammelklagen einzubringen, um die Hemmschwelle zum Betreiben solcher Abo-Fallen etwas höher anzusetzen.
Andreas Suttor
Übrigens, aus früheren Zeiten des Betreibers http://www.youtube.com/watch?v=O7sI3VEs-Uk