BVG Fahrer beleidigt mit obszönen Fäkalbegriffen

Berlin

Daten: BVG Buslinie 249, pol. Kennzeichen B-V 2415, Vorfall am 11.10.2016 um 13.31 Uhr

Straßenlage: Uhlandstraße aufgrund Baumaßnahme einspurige Einbahnstraße

Skizzierung des Vorfalls: Bevor ich mein Fahrzeug rückwärts in eine quer zur Verkehrsfließrichtung befindliche Parklücke fahren konnte, fuhr der Bus auf die vorderst stehenden Fahrzeuge auf und versperrte mir den Parkplatzzugang. Darauf angesprochen, rief mir der Fahrer zu: "Halts Maul, du Pisser". Als ich ihm mit Anzeige drohte, rief er mir zu:
"Alter Penner, hau ab du Pisser". Dann fuhr er weiter.

Ich finde es erstaunlich, mit welchem Vokabular sich dieser BVG-Mitarbeiter öffentlich äußert und gehe davon aus, daß diese spontane Wortwahl zum festen Repertoir des Fahrers zählt. Abhilfe schaffen könnte sicherlich ein disziplinarisches Vorgehen des Arbeitgebers, das ich von der Dienstbehörde erwarte. Ich bin deshalb sehr interessiert daran zu erfahren, ob bzw. welche Schritte gegen den BVG-Fahrer eingeleitet werden. Sollte dieser Vorfall von der Dienstbehörde ohne Sanktionsmaßnahme toleriert werden so behalte ich mir ggf. eigene strafrechtliche Schritte vor und werde begleitend den Vorfall der Berliner tagespresse zuleiten.

Meine Forderung an Berliner Verkehrsbetriebe:

Einleitung eines Disziplinarverfahrens

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

Vermutlich besteht bei der Dienstbehörde BVG kein Interesse daran, ihre Mitarbeiter zu disziplinieren. Vorrangig ist für die BVG die Gewährleistung eines funktionierenden öffentlichen Nahverkehrsunternehmen - selbst mit von ihr gedeckten pöbelnden und beleidigenden Mitarbeitern/Busfahrern, die das öffentl. Ansehen des Dienstleistungsunternehmens BVG in grobfahrlässiger Weise beschmutzen.

Es wurde bisher von Seiten der BVG nicht auf die Beschwerde reagiert.

Vermutlich hat die BVG kein Interesse daran, pöbelnde Busfahrer zu disziplinieren. Wenn aber BVG-Mitarbeiter zu "Opfern" geworden sind, dann ist das Geschreie groß.