Umweltplakette - wieder was an der Scheibe?

Der Amtsschimmel hat mal wieder gewiehert.

Völlig konfus und ohne jeden Plan hat eine offensichtlich zeitlich unter- und ansonsten überforderte Beamtentruppe die Einführung der Umweltplakette auf den Weg gebracht.

Es ist völlig unverständlich, wem diese Regelung eigentlich nützen soll. Kein Mensch weiß, was die unterschiedlichen Farben zu bedeuten haben.

Wer darf wann wohin fahren und wer nicht? Konfusion total.

Willkürlichen Strafverhängungen und somit lukrativen Einkünften für die Kommunen sind damit Tür und Tor geöffnet. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Zahlreiche verunsicherte Nachfragen von Freunden, die mit dem Auto Berlin besuchen wollen, bestätigen meine Vermutung.

Werden unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes Arbeitsplätze in der Verwaltung geschaffen und neue Einnahmequellen geschaffen?

Optimal ins Bild passt natürlich auch, daß betroffene Fahrzeuge der Behörden von der Regelung ausgenommen sind. Da fragen sich die Politiker noch, warum deren Ansehen stetig sinkt.....

Meine Forderung an Land Berlin:

Schluß mit Phantasieverordnungen. Gleiche Regeln für alle.

Firmen-Antwort ausstehend seit 12 Jahren, 227 Tagen und 20 Stunden.

Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?

dem Wahnsinn ein Ende !! Ich habe bald keinen Platz mehr auf der Windschutzscheibe. Schluß mit diesem Verbotswahnsinn.

 

Am vergangenen Wochenende war ich beruflich in Stuttgart und wurde freundlicherweise auf der Homepage meines gewählten Hotels darauf hingewiesen, dass Landeier wie ich, die da wohnen, wo die (Um)Welt noch in Ordnung ist, nun auch eine sog. "Feinstaubplakette" benötigen, wenn sie in die Baden-Würtembergische Landeshauptstadt mit Ihrem Auto einreisen wollen. Also ein Visum fürs Auto sozusagen. Doch in Stuttgart hat man sich damit selber ein Ei gelegt, wie man mir berichtete: Denn eigentlich ist in Stuttgart, eben genau wegen dieser Feinstaubgeschiche, seit Kurzem bereits die komplette Innenstadt für den LKW-Verkehr gesperrt und es stehen dort überall nagelneue Schilder rum, auf denen man das erfahren kann. Seit Einführung der "Feinstaubplaketten" am 01.03.2008 allerdings, müssen die Stuttgarter Ordnungshüter wieder LKWs mit einem solchen Visum einreisen und durchfahren lassen! Die nagelneuen teuren Verbotsschilder, die den LKW-Verkehr in der City verbieten, stehen noch, aber sind nun zusätzlich mit einem dicken roten Kreuz durchgestrichen und eigentlich unnötig geworden und für den Müll. Da hat ein ganz neues Verbot ein anderes neues Verbot wieder erlaubt, teure Schilder sind sinnlos geworden und somit wurden die Einnahmen durch den Verkauf von lustigen bunten Windschutzscheiben-Aufklebern, auf der anderen Seite bereits im Vorfeld durch dumme Ausgaben für überflüssig gewordene Verbotsschilder wieder verschleudert. Bravo! Haben die Stuttgarter sich jetzt eigentlich selber verarscht oder uns als Steuerzahler? Es stellt sich nämlich für mich noch die grundsätzliche Frage, was mit den Einnahmen aus dem aufgezwungenen Aufkleber-Verkauf passiert??? Werden davon in den Ballungsgebieten "Dyson-Feinstaub-Sauger ohne Beutel" gekauft und "Straßenputzen" bezahlt oder verschwindet das Geld in der "Staatshaushalts-Handtasche" von Angie und die Einwohner von Köln, Stuttgart, Berlin und zukünftig auch anderen Großstädten, müssen den Feinstaub weiterhin auf Kosten Ihrer Gesundheit alleine wegschnüffeln? In Damenhandtaschen sind ja auch schon ganz andere Sachen verschwunden und wurden nie wiedergefunden. Nur Feinstaub leider noch nie! ;-)

Lesen Sie alle bitte einmal bei den Gegnern der Umweltplakette "anti-plakette" die Berichte und Untersuchungen sowie die Möglichkeiten für die tatsächliche Reduzierung von Fein-Staub nach der Studie des ADAC. Da werden Sie staunen, wie wir für "dumm" verkauft werden von diesen Bürokraten und politischen Machern. Es geht denen nur einzig und allein um unser Geld. Für jede Ummeldung muss eine neue Plakette bezahlt werden, für jede kaputte Windschutzscheibe, für jeden die Freikaufmöglichkeit bei den Städtischen Behörden für ca. 100,00 Euro jährlich, und wo ist die Käseglocke über der Stadt, die den Fein-Staub der Sahara, der Diesellokos, von Baggern und Schiffsmotoren usw. reduziert, natürlich dürfen wir den von den Reifen und den Bremsen sowie den Staub des abgeriebenen Straßenbelag nicht vergessen. Ich sehe nur eine Käseglocke, die über den Köpfen der Macher dieses Wahnsinns.

Nun sind einige Jahre ins Land gegangen und jeder kann für sich bestimmen, ob die Feinstaubplakette etwas gebracht hat, oder nicht. Ich denke im Rückblick, dass es eine der größten Veäppelungsaktionen aller Zeiten war.

Ich habe die ReclaBox-Rückfrage nach dem Status der Beschwerde wie folgt beantwortet:

Beschwerde ist noch nicht gelöst