Ein einmaliges Erlebnis sollte es werden, die Kölner Lichter auf einem Schiff zu erleben.
In 2007 kauften wir 5 Karten und verschenkten Weihnachten 2007 3 Karten für die Kölner Lichter auf der Ocean Diva Futura. Durch meinen Arbeitgeber kannte ich das Schiff bereits, da wir 2 Wochen vor der Kölner Lichter Veranstaltung bereits unsere 20 Jahrfeier erlebten. Das Schiff war prachtvoll mit Blumen und Pflanzen ausgestattet. Es gab reichlich Sitzplätze und Stehtische mit Barhockern.
Von all diesem war an dem Abend nichts zu sehen. Zumindest galt dies für uns. Auf dem Schiff angekommen wies man uns unsere Plätze zu. Anstatt schöner Tische und Stühle standen dort Bierbänke an denen wir mit 10 Leuten Platz nehmen sollten. Da bereits eine Gruppe von Damen an unserem Tisch saßen, welche teilweise -die Damen mögen dies verzeihen- stark übergewichtig waren, war es bereits mit 6 Personen sehr eng. Ein weiteres Paar kam hinzu und wir quetschten uns zu 8 an den Tisch. Als dann meine Mutter und Ihr Freund hinzukamen, war es mir sichtlich peinlich Ihr zu sagen, dass sie sich ebenfalls an den Tisch setzen müsse. So saß sie und Ihr Freund nur mit einer Gesäßhälfte auf der Bank. Unsere Nachfrage bei der Tischeinweiserin, bezüglich der beengten Sitzverhältnisse, ergab ihre klare Parole an uns: "Lassen Sie sich nicht wegdrängen, die Tische sind für 10 Personen ausgelegt! ".
Wir waren nun wirklich nicht bereit, in dem Raum ohne Klimatisierung und mit Fenstern, die man nicht öffnen konnte (hier war dann auch noch der Gipfel, dass das rauchen gestattet war, obwohl seit dem 01.07. ein Nichtraucherschutz in NRW besteht), weiter zu verweilen und verzichteten auf das Fingerfood, welches inklusive war. Später, als wir uns Getränke von der Bar holten, war nicht nur unsere Platte unberührt oder wurde nur zu kleinen Teilen gegessen. Geschmacklich also nichts verpasst ergatterten wir einen Stehtisch auf dem Deck und Gott sei Dank einen der 3 Sitzbänke. Da es auf dem Deck nur einen Stand mit Caipirinha gab, musste man die Getränke wieder unter Deck holen. Diese wurden dann bei einer Bedienung bestellt und bezahlt, welche dann gegen Marken die Getränke an der Bar bestellte. Bei € 1,80 für ein Bier mag man eigentlich nicht meckern, jedoch gab es kein unalkoholisches Getränk für diesen Preis oder unter diesem. 0,2 l Cola, Wasser, etc. kosteten € 2,00.
Auf dem Schiff gab es 2 weitere Veranstaltungen zu den Kölner Lichter und wir waren schon äußerst neidisch auf das, was diese Gäste dort an Leckereien vom Buffet an uns vorbeitrugen.
Sicherlich hatten wir nur Finger Food gebucht, jedoch kann man für € 100,- etwas mehr als Holztischbänke für 10 Personen und einem Fingerfood, welches noch nicht mal mein Hund anrühren würde, erwarten.
Ich möchte es nicht versäumen auch die guten Dinge zu erwähnen, als da die Band "Die Rabauen" aufgetreten sind. War wirklich was für die miese Stimmung, dennoch stimmten Preis und Leistung bei insgesamt 600 Gästen auf dem Schiff einfach nicht überein.
Daher meine Forderung an den Veranstalter, von dem Gesamtpreis von € 500,- mindestens 30% zu erstatten.
Meine Forderung an Drei Söck Entertainment:
Preisermässigung um 30%
Richtet sich diese Beschwerde gegen Ihr Unternehmen?
kommentare und trackbacks 3
bei dem Preis/Leistungsverhältnis gehen einem doch glatt die Lichter aus.
Über ein Monat ist nun verstrichen und keine Reaktion von Seiten des Veranstalters. Ich hätte wenigstens eine Entschuldigung erwartet. Was will man da machen....
Die scheinen nur auf Laufkundschaft aus zu sein. Erlebt man bei Gastronomischen Betrieben leider viel zu häufig. Falls ich überhaupt jemals in Köln aufkreuzen sollte, mache ich um den Laden auf jeden Fall einen weiten Bogen.