Ungerechtfertigte Nachforderung Kfz Versicherung

Hannover

Nachdem im Oktober 2016 meine vierteljährliche Prämienzahlung für das gesamte Jahr getätigt war, erhielt ich zu meiner Verwunderung einen Ersatzversicherungsschein für mein Kfz. Grund: Änderung der Fahrzeugdaten? Obwohl sich gar nichts geändert hat und ich keine Änderung gemeldet habe.

Die Laufleistung für meinen Fiat Seicento wurde willkürlich auf über 30000 km Jahreslaufleistung angehoben und zwar "rückwirkend" für das ganze Jahr. Das macht eine Jahresversicherungsprämie von beinahe 600 Euro (dafür bekomme ich bei einer anderen Versicherung drei Autos dieser Art versichert) für dieses Miniauto mit einer tatsächlichen Jahreslaufleistung von gerade einmal ca. 12000 km im Jahr und einer Schadensfreiheitsklasse von 27.

Obwohl die Versicherungsprämie von mir gemäß Originalversicherungsscheines wie vereinbart bezahlt wurde, fordert der HDI nun den Differenzbetrag zu dem im Ersatzversicherungsschein geforderten Betrag für das ganze Jahr rückwirkend, unter Androhung eines Mahnbescheides.

Nach mittlerweile zwei Einsprüchen per Einschreiben hat der HDI seinen Fehler immer noch nicht korrigiert.

Meine Forderung an HDI Versicherung:

Einstellung des Mahnverfahrens, rückwirkende Korrektur des Versicherungsscheines.

Antwort auf die Beschwerde vom 26.01.2017
HDI Versicherung AG

Abteilung: Kommunikation

30.01.2017 | 08:13 Uhr

Sehr geehrter Reclabox-Teilnehmer,

vielen Dank für Ihre Beschwerde in diesem Forum.

Aus Datenschutzgründen bitten wir Sie, unter https://www.hdi.de/de/kontakt/beschwerde_sach.jsp

Kontakt mit uns aufzunehmen, sodass wir Ihr Anliegen direkt mit Ihnen klären können.

Bitte geben Sie im Kontaktformular Ihre Versicherungsscheinnummer und die Reclabox-Beschwerdenummer an.

Mit freundlichen Grüßen

HDI Versicherung AG

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Ich kann Ihnen nur empfehlen die Versicherung zu wechseln.

So wie vom Hdi gewünscht, habe ich Kontakt über den Link aufgenommen und (wie erwartet) bisher keine Antwort erhalten.

Die Versicherung habe ich bereits gewechselt.
Als ich den Wagen angemeldet habe, hatte ich bereits Theater. Ein halbes Jahr auf den Versicherungsschein gewartet und nach mehrmaliger Aufforderung meinerseits, mir eine vernünftige Rechnung zu schicken, wurden 3000 Euro Jahresprämie gefordert.
Bei der neuen Versicherung zahle ich 200 Euro im Jahr!

Der finale Versicherungsschein ist zwar noch nicht bei mir eingegangen, jedoch habe ich ein Schreiben erhalten in welchem mir die Korrektur der Laufleistung und die Einstellung des Mahnverfahrens zugesichert wurde.