Betrug und rechtswidriges Zustandekommen eines Vertrages

Berlin

Nach einem schon rechtswidrigem Werbeanruf kam ein Außendienstmitarbeiter zu mir und hat mir die Vorzüge von voxenergie erklärt und wollte einen Vertrag abschließen. Ich habe dem NICHT zugestimmt und ihn unverrichteter Dinge raus geschickt. Daraufhin bekam ich am 17.11 16 ein Begrüßungsschreiben zugesandt. Hier sollte noch ein Stammblatt ausgefüllt werden und ich sollte meine letzte Rechnung meines bisherigen Anbieters beifügen. Ich habe angerufen und gesagt, dass ich keinen Vertag abgeschlossen habe und man mich nicht mehr belästigen möchte. Anbei ein Bild von dem Stammblatt, welches ich NICHT ausgefüllt und NICHT zurückgeschickt habe.

Dann kam am 5. Januar 17 eine Terminbestätigung, dass ich ab dem 01.01.17 von voxenergie Strom geliefert bekomme. Auch ein Hinweis das der monatliche Abschlag von meinem Konto abgebucht wird.

Ich habe meine Kontonummer nie preisgegeben.

Nach Rücksprache bei meinem bisherigen Stromlieferranten musste ich feststellen, dass ohne mein Wissen tatsächlich der vertag von voxenergie gekündigt wurde.

Ich habe Strafanzeige bei der Polizei erstattet und jetzt wird sich die Staatsanwaltschaft darum kümmern.

Bestell-/Kundennummer: 8790136680

Meine Forderung an voxenergie:

Kündigung mit sofortiger Wirkung

Antwort auf die Beschwerde vom 13.02.2017
voxenergie GmbH

Abteilung: Kundenbetreuung

15.02.2017 | 14:51 Uhr

Sehr geehrte Frau Kästner,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zufriedene Kunden liegen uns sehr am Herzen. Wir haben Ihre Beschwerde daher mit Bedauern zur Kenntnis genommen und Ihren Fall noch einmal umfassend geprüft.

Leider müssen wir Ihrem Vortrag weitestgehend widersprechen. Ihre Ausführungen können wir nicht nachvollziehen. Sie haben uns am 15.11.2016 fernmündlich einen Auftrag für die Belieferung Ihrer Zählerstelle erteilt und uns zudem ermächtigt, den Liefervertrag bei Ihrem bisherigen Anbieter zu kündigen, um einen reibungslosen Lieferwechsel zu ermöglichen. Von dieser Auftragserteilung wurde mit Ihrem ausdrücklichen Einverständnis ein Mitschnitt angefertigt. Während des fernmündlichen Gespräches haben Sie uns auch Ihre Bankverbindung mitgeteilt. Unverzüglich nach der Auftragserteilung ist Ihnen eine schriftliche Auftragsbestätigung mit Datum vom 17.11.2016 zugegangen. In dieser wurden Sie ordnungsgemäß über Ihr 14-tägiges Widerrufsrecht belehrt. Ein fristgerechter Widerruf liegt uns jedoch nicht vor.

Entgegen Ihrer Auffassung liegt hier kein Haustürgeschäft vor. Zwischen Ihnen und voxenergie ist ein fernmündlicher Vertrag zustande gekommen. Da wir jedoch an einer einvernehmlichen Lösung des Falles interessiert sind, haben wir uns in diesem Einzelfall dazu entschlossen, rein aus Kulanz und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht den Vertrag zu beenden.

Wir sind zuversichtlich, den Sachverhalt zu Ihrer vollsten Zufriedenheit geklärt zu haben, und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr voxenergie-Team

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Na da ist die Beschwerdeführerin wohl etwas vergesslich.
Hat sie doch glatt vergessen, dass sie ihr Einverständnis und ihre Bankverbindung durchgegeben hat.
Und dann hat sie auch noch vergessen den Vertrag zu widerrufen!

Leider nur sehr schade, dass voxenergie immer nur dann aus "Kulanz" zurück tritt, wenn man sich hier beschwert. Da macht es doch mehr Sinn, sich die Kunden seriös zu holen, als nur über Betrügereien.